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Februar 2018

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01.02.18


Ciervisti: Olympiasieger ausgezeichnet - Insgesamt 63 Schüler bei Mathe-Wettbewerb / Urkunden und Medaillen für die Sieger (Von Thomas Kirchner)


Kurz vor Weihnachten treffen sich die Schüler der "Ciervisti" Ganztagsschule zu ihrer jährlichen Mathe-Olympiade. Am Montag kamen die jungen Mathematiker erneut zusammen. Dieses Mal allerdings um die Sieger zu küren.

 

Zwei Tage vor den Weihnachtsferien hieß es in der Zerbster Sekundarschule "Ciervisti", noch einmal alle Sinne zu schärfen und zu Hochform aufzulaufen.

 

Olympia stand auf dem Stundenplan, nicht in der Sporthalle, sondern in den Klassenräumen, heißt: 63 Schüler trafen sich zur Mathe-Olympiade, 40 aus den Klassen fünf bis sieben und 23 aus den Klassen acht bis zehn.


Olympiateilnahme ist für die Schüler freiwillig
Die Mathematik-Olympiade ist inzwischen zur Tradition geworden. Seit elf Jahren wird sie in der Ganztagsschule ausgetragen. Zwei Unterrichtsstunden, also 90 Minuten, hatten die Teilnehmer Zeit, die Aufgaben zu lösen. Ingo Klemt, Fachschaftsleiter Mathe an der Schule, war für die Aufgaben der unteren Klassenstufen verantwortlich, Andrea Schulze für die der Klassen acht bis zehn.


"In den Klassen fünf bis sieben schickt der Mathelehrer die Schüler zu Olympia, es sei denn, sie melden sich freiwillig, maximal dürfen es aber fünf Mathematiker pro Klasse sein", erklärt Andrea Schulze. Aus den oberen Klassen durften alle teilnehmen, die möchten.


Die Aufgaben der Ciervisti¬Olympiade seien aber nicht ganz so anspruchsvoll. "Bei den zentralen Wettbewerben haben es die Aufgaben dann schon in sich", sagt die Mathelehrerin.


Aufgaben haben eher Knobel-Charakter
Die Aufgaben für den Schulwettbewerb entwickeln die Lehrer selbst. "Sie haben mehr den Charakter von Knobelaufgaben", erläutert Andrea Schulze. Die Schüler könnten auch verschiedene Wege probieren, um auf die Lösung zu kommen, "sie müssen den Lösungsweg allerdings nachvollziehbar aufschreiben", betont die Pädagogin.


So sollen die Schüler beweisen, dass sie die mathematischen Grundsätze in täglichen und allgemeinen Situationen auch sinnvoll anwenden können. "Alle Schüler müssen die gleichen Aufgaben lösen", so Andrea Schulze.

 

Zahlreiche Mathe-Olympiasieger freuten sich über ihre Preise.

(Foto: Thomas Kirchner)


Förderverein sponsert Sieger-Preise
"Natürlich gehen die Olympiasieger sowie die zweiten und dritten Plätze nicht leer aus", betont die Mathematiklehrerin Andrea Schulze.


Je Klassenstufe erhalten die ersten bis dritten Plätze eine Urkunde und einen kleinen Sachpreis. Die Schulsieger aus den Wettbewerben der Klassen fünf bis sieben und acht bis zehn werden jeweils mit einer Medaille und einer Urkunde ausgezeichnet.


Wer zu den Schulsiegern gehört, erhalte im zweiten Olympia-Teilnahmejahr ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Mathematiker des Jahres". "Alle Preise stellt der Förderverein der Schule zur Verfügung, dafür möchten wir uns natürlich herzlich beim Förderverein bedanken", freut sich Andrea Schulze.

 

Die Sieger der Olympiade

  Klassen 5 Klassen 6 Klassen 7
Platz 1 Nils Kreuseler Jana Schäm

Daniel Lust und Hanna Demke

Platz 2 Lucas Maß Mati Radde Sascha Kegel
Platz 3 Kimberley Dautz Tim Niemand Chris Dörte Pogorzelski

 

Gesamtsieger Klassen 5 bis 7:
Platz 1: Daniel Lust und Hanna Demke
Platz 2: Sascha Kegel

Platz 3: Chris Dörte Pogorzelski

 

 

  Klassen 8 Klassen 9 Klassen 10
Platz 1 Julien Kracht Frederik Lange Dustin Ludwig
Platz 2 Sietse Sillekens Simeon Andreas Demke Hielke Sillekens
Platz 3 Elias Stüdemann Leon Strahler Patric Brüchmüller

 

Gesamtsieger Klassen 8 bis 10:

Platz 1: Frederik Lange
Platz 2: Dustin Ludwig
Platz 3: Hielke Sillekens


 

Volksstimme

 

02.02.18


Turnhalle wird Faschingssaal (Von Thomas Kirchner)

 

Die 5. und 6. Klassen der Sekundarschule Ciervisti hatten gestern Vormittag besseres vor, als Mathe, Deutsch oder Chemie zu pauken. Sie trafen sich in der Turnhalle zu einer riesigen Faschingsparty.

 

Traditionell organisieren die 10. Klassen jedes Jahr diese Sause für die Fünf- und Sechstklässler. Und dabei ging es nicht nur um Musik und Tanz. Die Großen hatten sich auch lustige Spiele, wie beispielsweise Dickmannwettessen oder den beliebten Stuhltanz, ausgedacht, was bei den jüngeren Schülern gut ankam. Außerdem waren Ballettaufführungen, wie der "Cancan", zu bestaunen.

 

 

 (Foto: Thomas Kirchner)

 

Auch bei den Kostümen waren die Schüler äußerst kreativ. Neben Kuschelbären oder Häschen waren auch Indianer, Kätzchen und Cheerleader anzutreffen. Die Stimmung in der rappelvollen Sporthalle war fröhlich und ausgelassen, genau das Richtige so kurz vor den Ferien.

 

 

Volksstimme

 

07.02.18


Erlebnistage in den Ferien (Von Arlette Krickau)

 

Ein Ferienerlebnis der anderen Art haben die Schulsozialarbeiter und die Berufseinstiegsberater der Ciervisti-Schule auf die Beine gestellt. Unter dem Titel Erlebnis- und Orientierungstage gab es drei Tage für 14 Schüler der 7. bis 9. Klasse einiges zu erleben, aber auch zu lernen.

 

 

(Foto: Arlette Krickau)

 

In einer Lernwerkstatt wurden eigene Neigungen und Stärken gesucht, ein Bewerbertraining durchgeführt und mit einem Besuch bei der Emag (Wema) vielleicht schon das künftige Berufsfeld ausgekundschaftet. Interessiert schauten sich alle das erste Lehrlingsstück der Wema-Azubis an. Zehn Ausbildungsstellen besetzt die Wema jedes Jahr, noch sind einige offen.

 

Spaß gab es in den drei Tagen aber auch: gemeinsames Kochen und eine Exkursion nach Dessau. Es war das zweite Mal, dass diese Tage in den Ferien organisiert wurden. "Wir hatten sogar mehr Nachfrage als Plätze", sagt Michael Dolezan.

 

 

Volksstimme

 

 

17./18.02.18


Mathe-Asse geehrt: Die Besten der Ganztagsschule Ciervisti (Von Gerhard Block)


Seit nunmehr elf Jahren findet in der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti die schulinterne Mathematikolympiade statt. Diesmal nahmen 40 Schüler der Klassen 5 bis 7 und 23 Schüler der Klassen 8 bis 10 teil. Das war bereits vor den Weihnachtsferien.


Jeweils 90 Minuten lang hatten sie Zeit, die Aufgaben zu lösen. Dabei galt es, alle Fragen ohne Taschenrechner und ohne Tafelwerk in den Griff zu bekommen.

 

Hanna Demke (Klasse 7b) freute sich über den 1. Platz und wurde Gesamtsiegerin der Klassen 5 bis 7, mit Daniel Lust (nicht im Bild). Sascha Kegel (Klasse 7c) errang den 2. Platz.   Hanna Demke (Klasse 7b) und Daniel Lust (Klasse 7a) errangen die Goldmedaillen, Sascha Kegel (Klasse 7c) die Silbermedaille und Chris Dörte Pogorzelski (Klasse 7a) die Bronzemedaille (von rechts).

 

Dabei sind die Aufgaben der Sekundarschule nicht so schwierig, wie die der zentralen Wettbewerbe. Die Schule erstellt die Fragen selbst und tragen den Charakter von Knobelaufgaben. So können die Mädchen und Jungen die Lösungen nicht nur durch die Rechengänge, sondern auch durch Probieren lösen. Sie müssen aber die Lösungswege nachvollziehbar aufschreiben. So sieht der Lehrer, dass der Schüler bewusst in der Lage ist, mathematische Grundsätze im alltäglichen Leben anzuwenden.

 

Frederik Lange aus der 9b belegte den 1. Platz und wurde somit Gesamt-Schulsieger der Klassen 8 bis 10.   Die Schüler der schulinternen Mathematikolympiade wurden mit Urkunden und Präsenten ausgezeichnet.

(Fotos: Gerhard Block)


Nun gab es vor den Winterferien und vor der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse für die Besten der jeweiligen Klassen - für die ersten drei Plätze - Sachpreise und Urkunden sowie für die Schulsieger Urkunden und Medaillen. Und wer zu den Schulsiegern gehört, erhielt ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Mathematiker des Jahres", gesponsert vom Förderverein der Schule.

 

 

General-Anzeiger

 

17./18.02.18


Can Can und Flash-Mob: Faschingszeit in der Zerbster Ganztagsschule (Von Gerhard Block)

 

"Am Aschermittwoch ist alles vorbei!", lautet der Slogan der Närrinnen und Narren auch in dieser Session. Das haben sich auch die Schüler der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti auf die Fahnen geschrieben und kurz vor den Ferien eine tolle Faschingsparty auf die Beine gestellt. Das heißt, dass die Schüler der 10. Klassen seit vielen Wochen fleißig geprobt haben, um in der Turnhalle den Mitschülern der 5. und 6. Klassen ein buntes und unterhaltsames Programm zu bieten.

 

Ob Rotkäppchen oder schwarze Gestalt - an kreativen Verwandlungen mangelte es nicht.


Fast alle waren verkleidet, ob Zuschauer oder Akteure. So bot sich ein farbenprächtiges Bild. Eröffnet wurde das gut zweistündige Programm durch das Prinzenpaar Denyse und Ole und Patrice hatte in Sachen Technik alles perfekt im Griff.


So konnte das Spektakel beginnen mit Einmarsch, Flash-Mob und zahlreichen Spielen bzw. Wettbewerben vom Dickmann-Wettessen bis zum Stuhltanz und Bobbycar-Geschicklichkeitsfahren. Dazu gehörten ebenfalls der Luftballontanz und das Tauziehen. Während hier viele Zuschauer einbezogen wurden, gab es aber auch Tanzvorführungen. Der Höhepunkt kam zum Schluss: Das Männerballett zeigte einen richtig tollen Can Can, der natürlich eine Zugabe verlangte.

 

Sie haben getanzt, wie die Profis. Die Schüler der 10. Klassen der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti könnten, wie hier beim Schulkarneval aufgeführt, mit ihrem Can Can glatt im Pariser Moulin Rouge auftreten.  

(Fotos: Gerhard Block)


Selbst die Schulleiterin ließ es sich nicht nehmen, daran teilzunehmen. "Es ist für unsere Ohren ganz schön laut, aber das ist eben beim Feiern so. Und es ist eine Bombenstimmung in der Halle", meinte Kirsten von Mandel kurz und war schon wieder mitten in der langen Polonaise verschwunden.

 

 

General-Anzeigen

 

23.02.18


Jugend trainiert in Zerbst für Olympia: Sekundarschule Ciervisti ist Austragungsort für das Landesfinale im Tischtennis / Gastgeber belegen dritten Platz (Von Thomas Schäfer)


15 Schülermannschaften kämpften bei "Jugend trainiert für Olympia" beim Landesfinale im Tischtennis in Zerbst.

 

Er besteht aus Zelluloid, hat 40 Millimeter Durchmesser und wiegt 2,7 Gramm – der Tischtennisball. Um dieses kleine Sportgerät drehte sich am Mittwoch in der Sporthalle der Sekundarschule Ciervisti alles. Die Zerbster Schule war zum wiederholten Male Austragungsort des Landesfinales im Tischtennis im Sportwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia".

 

"Jugend trainiert für Olympia" ist ein Schulsportwettbewerb, der im Jahre 1969 aus der Taufe gehoben wurde. Seither hat er sich zum weltweit größten Sportwettbewerb für Schüler etabliert. Alljährlich nehmen daran etwa 800 000 Schüler in 17 olympischen Sportarten teil. Sportarten, in denen die Wettbewerbe ausgetragen werden, sind unter anderem Fußball, Gerätturnen, Golf, Handball, Hockey, Judo, Leichtathletik – und eben Tischtennis.

 

Sekundarschule Ciervisti ist hervorragender Gastgeber

Die Sekundarschule Ciervisti war am Mittwoch zum wiederholten Male Austragungsort des Landesfinales im Tischtennis. "Die Ciervisti-Schule ist immer wieder ein toller Austragungsort und Gastgeber für die Turniere", lobt Detlev Pöls vom Tischtennisverband Sachsen-Anhalt. "Die Schule stellt die Sporthalle und Helfer zur Verfügung – sowohl Lehrer und Schüler – die Schülerfirma engagiert sich und bietet Essen und Trinken an. Wir finden hier immer hervorragende Bedingungen vor. Ein großes Dankeschön auch an den SK ESKA Zerbst für die Spieltische", fährt er fort.

 

Über 100 Teilnehmer spielten die Landessieger im Tischtennis bei "Jugend trainiert für Olympia" aus.

(Fotos: Thomas Schäfer)

 

Dass die Teilnehmer ein gut organisiertes Turnier vorfinden, ist auch das Anliegen von Kirsten von Mandel, der Schulleiterin. "Für mich ist es heute das erste Mal, da ich erst seit diesem Schuljahr an der Schule bin. Ich bin sehr positiv überrascht, wie professionell alles abläuft und werde mich natürlich dafür einsetzen, dass es auch in den kommenden Jahren so gut weiter läuft", sagt die Schulleiterin und Sportlehrerin.

 

Die am Landesfinale teilnehmenden Schulen hatten sich zuvor bei Turnieren auf Kreisebene und danach auf Regionalebene dafür qualifiziert. "Wir haben dafür Sachsen-Anhalt in drei Regionen unterteilt – Nord, Mitte, Süd", erklärt Landesschulsport-Koordinator Bernd Plater, Verantwortlicher für "Jugend trainiert für Olympia" in Sachsen-Anhalt.


Über 100 junge Sportler aus ganz Sachsen-Anhalt konnten am frühen Morgen in der Sporthalle begrüßt werden. Sie traten in drei Altersklassen in Teams zu je sechs Spielern plus Ersatzspieler gegeneinander an.

 

Auch ein Zerbster Team im Landesfinale

In den Begegnungen Schule gegen Schule wurden dabei jeweils sechs Einzel- und drei Doppel-Matches ausgetragen. Bei den beiden älteren Wettkampfklassen ging es dabei nicht nur um den Sieg im Landesfinale, sondern auch um den Einzug in das Bundesfinale. Dieses wird lediglich für diese Altersklassen ausgetragen und wird im April in Berlin stattfinden.

 

Die Mannschaft der Ciervisti-Schule belegte in ihrer Altersklasse in Sachsen-Anhalt den dritten Platz. Im nächsten Jahr wollen Nico Kegel, Hannes Engelke, Justin Kleier, Sascha Kegel, Nils Kreuseler, Pierre Leps (v. l.) und Lucas Dossow (nicht im Bild) noch eine Schippe drauflegen. Rechts im Bild Schulsport-Koordinator Bernd Plater, links daneben Übungsleiter Berndt Ludewig.

 

Für den Gastgeber des Wettbewerbs war es natürlich besonders schön, dass in diesem Jahr auch wieder eine eigene Mannschaft im Landesfinale stand. Die Jungs der Wettkampfklasse III der Ciervisti-Schule schlugen sich wacker und konnten auch das ein oder andere Spiel gewinnen. Letztlich belegten sie den dritten Platz. Traurig waren die Jungs nicht, denn es ist der dritte Platz für ganz Sachsen-Anhalt, wohlgemerkt.

 

Ein super Tag mit fairen Gegnern

"Ich fand das Turnier heute richtig gut. Alle waren sehr fair und es gab spannende Spiele", sagt Sascha Kegel kurz nach der Siegerehrung, während er immer wieder an seiner glänzenden Medaille spielt. "Fast hätte ich auch ein Spiel gewonnen, aber ich war einfach zu aufgeregt. Es war ja aber auch das erste Mal für mich, dass ich bei so einem großen Turnier mitgespielt habe."

 

Ein Spiel gewinnen konnte hingegen Justin Kleier. "Für mich war es auch ein aufregender Tag, der sehr viel Spaß gemacht hat. Und ich konnte sogar ein Spiel gewinnen – 3 zu 1", sagt er stolz.

 

Bei einer Sache sind sich Sascha und Justin ganz sicher. Sie werden fleißig trainieren und im nächsten Jahr wieder beim Landesfinale dabei sein – und dann auch weiterkommen.

 

Die Teilnehmer und ihre Platzierungen

 

 

Volksstimme

März 2018

Datum

Information

Quelle

 

02.03.18

 

Sophia ist eine Runde weiter (Von Thomas Kirchner)

 

Am Mittwoch fand in der Landkreisverwaltung in Köthen der Kreisausscheid im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für Schüler der 6. Klassen statt.

 

Jana Schäm (links) und Sophia Katrin Kushner   (Foto: Udo Pawelczyk)

 

Aus Zerbst nahmen Sophia Katrin Kushner (rechts) vom Gymnasium Francisceum Zerbst und Jana Schäm aus der Sekundarschule "Ciervisti" teil. Sie qualifizierten sich zuvor bei Vorentscheiden in ihren Schulen. Die Mädchen mussten einen Text ihrer Wahl sowie einen Fremdtext, aus den Buch "Die Feder eines Greifes" von Cornelia Funke vorlesen.

 

Als Sieger des Wettbewerbes krönte die Fachjury Sophia Katrin Kushner aus dem Francisceum. Sie wird unseren Landkreis nun beim Landeswettbewerb vertreten. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde und das Buch "Wie ein springender Delfin" von Mark Lowery. Insgesamt nahmen neun Schüler an dem Kreisausscheid teil.

 

 

Volksstimme

 

05.03.18

 

Wettbewerb: Preise für junge Kunst aus Zerbst (Von Thomas Kirchner)

 

Die Francisceumsstiftung bietet jungen Künstlern zwischen 15 und 20 Jahren mit dem 1997 ins Leben gerufenen Kunstwettbewerb "Junge Kunst in Anhalt" eine Plattform, auf der sie ihre künstlerischen, kreativen Arbeiten zeigen können.

 

Sie messen sich mit Gleichaltrigen, stoßen bei den Betrachtern ihrer Werke auf unterschiedliche Resonanz. Nicht zuletzt bieten auch attraktive Preisgelder, die die Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld zur Verfügung stellt, einen Anreiz zur Teilnahme am Wettbewerb.

 

Mehr als 100 Kunstwerke galt es zu bewerten. Die Kunstkenner Steffi Heger, Siegfried Döring und Gerhard Matthies bildeten die Jury des Kunstwettbewerbes "Junge Kunst in Anhalt".

 

Am Freitagnachmittag wurden in der Aula des Francisceums nun die Preisträger gekürt. Unter den zahlreichen Gästen war auch Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD).

 

Insgesamt wurden 29 Schüler für ihre künstlerischen Arbeiten in den Kategorien Malerei, Grafik und Fotografie sowie Plastik und Objekt ausgezeichnet.  (Fotos: Thomas Kirchner)

 

Neben der Personalausstellung eines Künstlers, einer Hobbykunst-Schau, Bildern und anderen Kunstwerken, neben der Ausstellung der Partnerstädte in den Räumen des benachbarten Museums, werde den Besuchern der Zerbster Kulturfesttage, so eine weitere Facette künstlerischen Schaffens dargeboten.

 

"Traumbilder" heißen die Fotos von Paul Schulze (Sekundarschule Ciervisti), mit denen er in der Kategorie Grafik und Fotografie Platz 3 belegte.

 

Platz drei in der Kategorie Grafik und Fotografie belegte Paul Schulze, Schüler der Sekundarschule Ciervisti. Der Hobbyfotograf hat insgesamt zwölf Bilder zum Wettbewerb eingereicht. Titel seiner Bilderreihe, "Traumbilder". "Ich arbeite gern mit der Langzeitbelichtung", sagt Paul Schulze. So habe er seinen eigenen Schatten fotografieren können. Die Familie, die bei der Auszeichnungsveranstaltung natürlich anwesend war, ist stolz auf ihren frisch gekürten Preisträger.

 

Die Arbeiten der jungen Künstler sind später in einer Wanderausstellung zu sehen. Gezeigt werden sollen sie unter anderem in der Sparkasse Bitterfeld, im Zerbster Rathaus und in der Jugendherberge Dessau.

 

 

Volksstimme

 

08.03.18

 

Junge Talente zeigen ihr Können: Ciervisti-Schüler rocken die Aula / Mit Gesang und Musikinstrumenten begeistern sie das Publikum (Von Thomas Kirchner)

 

Bereits zum dritten Mal zeigten junge Talente der Zerbster Sekundarschule "Ciervisti" in einer Show, was sie musikalisch oder tänzerisch so drauf haben.

 

Am Mittwochnachmittag hatten sich Mitschüler, Eltern, Großeltern und Lehrer in der Aula getroffen, um die jungen Künstler anzufeuern. Die Show ist in die derzeit laufenden 53. Zerbster Kulturfesttage eingebettet. Insgesamt 18 Kinder und Jugendliche, die sich vorgenommen hatten, das Publikum bestens zu unterhalten, haben sich intensiv auf die Show vorbereitet. Von Solobeiträgen bis zur Band reichte das Spektrum der Schüler. Sologesang, Tanz, ein Instrumental-Trio, ja sogar eine Band waren bei der Show zu sehen und zu hören.

 

Henri Geßner, Ben Heinecke, Jonas Linke und Lilli Bartels. Die Fünftklässler bilden die Band "Seven Nation Army".

 

Mit Richard Claydermans "Ballade pour Adeline" hat Ian Kirchner die Gäste begeistert. "Ich spiele jetzt seit etwa acht Jahren Klavier", erzählt der 14-Jährige. Es habe ihn auch niemand zwingen müssen, ein Instrument zu lernen. Das habe er von ganz alleine gewollt.

 

Alle lernen ihre Instrumente freiwillig

"Das Klavier ist ein schönes Instrument", findet Ian. Auch das Notenlesen sei kein Problem. Der Schüler besucht die Zerbster Pasch-Musikschule und begeistert sich auch für klassische Musik. "Sicher hören die meisten Jugendlichen andere Musik, ich ja auch, aber wenn man öfter Klassik hört, beginnt man auch diese Musik zu mögen", sagt der Pianist. Er könnte sich auch vorstellen, sein Hobby später zum Beruf zu machen. "Aber bis es so weit ist, habe ich ja noch ein wenig Zeit."

 

Auch Henriette Ulrich (Klarinette), Anton Schöbel (Saxophon) und Timo Schwertner (Saxophon) können sich vorstellen, Berufsmusiker zu werden. Die drei besuchen die Musikschule "Dakapo". Die beiden Jungen spielen ihre Instrumente seit etwa drei, Henriette schon seit fünf Jahren.

 

Der 14-jährige Ian Kirchner begeisterte am Klavier.   Timo Schwertner, Henriette Ulrich und Anton Schöbel wurden von den Teilnehmern der Show zum "Liebling" gewählt.

 

Saxophone und Klarinette zum Liebling gekürt

"Mich hat niemand gedrängt, ein Instrument zu lernen. Ich habe einfach Lust dazu", erklärt Henriette. Bei den beiden Jungen war das genauso, auch sie mögen, was sie tun. Sie hatten sich für die große Show den Soundtrack der Film-Reihe "Fluch der Karibik" ausgesucht. Da hatten sie wohl den richtigen Riecher, denn unter allen Teilnehmern wählten diese selbst ihren "The Favourite" (ihren Liebling). Mit ihren Instrumenten holten sich die drei Musiker den Titel. Am Ende haben alle ihr bestes gegeben, was mit Applaus, einer Urkunde und Süßigkeiten belohnt wurde.

 

Insgesamt 18 junge Musiker, Sänger und Tänzer haben am Mittwochnachmittag bei der Talent-Show in der Zerbster Sekundarschule Ciervisti ihr Können gezeigt.

(Fotos: Thomas Kirchner)

 

Organisiert haben die Talent-Show Gabi Kuhlmey und Anne Handrich. "Uns ist wichtig, dass das kein Wettbewerb ist", sagt Gabi Kuhlmey. Alle sollen hier Spaß haben ohne Druck. Es sei an sich schon sehr mutig von den Schülern hier vor Publikum aufzutreten. Und ganz besonders danken die beiden Pädagogen Patric Bruchmüller. Der Zehntklässler betreut seit einigen Jahren die Technik bei den Schulveranstaltungen. "Wir wissen noch gar nicht, wer das machen soll, wenn du uns bald verlässt", so Kuhlmey zu dem Schüler. Unterstützt wurde die Talent-Show vom Förderverein der Schule.

 

 

Volksstimme

 

10./11.03.18

 


Eine Bühne für Talente: 4. Talente-Show der Zerbster Ciervisti-Schüler (Von Gerhard Block)

 

Es war Vieles vertreten: Instrumentalstücke, Gesang und Tanz. Zur 4. Talente-Show der Zerbster Ciervisti-Schüler am vergangenen Mittwoch gehörte eine breite Facette. Gruppen- und Solodarbietungen konnten die Zuschauer in der Aula der Ganztagsschule ebenfalls mit Interesse verfolgen.

 

lan, Schüler der 8. Klasse, zeigte auf dem Klavier sein Können.


"Es ist nicht so wichtig, wer der Beste ist, sondern wer Mut zeigt und vor Publikum sein Talent präsentiert", mit diesen Worten animierten die beiden Organisatoren Gabi Kuhlmey und Anne Handrich die Schüler zum Mitmachen. Und Mut auf diese Art in der Öffentlichkeit zu stehen und auch die Erwartungen der Zuschauer zu erfüllen, hatten auch Pia, Schülerin der Klasse 5c, die ihr selbstkomponiertes Lied "Trauer" auf dem Keyboard spielte und Lilli aus der 5b, die erst vor einem halben Jahr die Liebe zum Klavierspiel fand.

 

Zum Abschluss der 4. Talente-Show der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti durfte ein Bild mit allen Teilnehmern nicht fehlen. (Fotos: Gerhard Block)

 

Auch lan, Schüler der 8. Klasse, und Ben aus der 5b ließen gekonnt die Klaviertasten klingen. Während die elfjährige Alexis "Frische Luft" und Marie aus der 8a "Hello" sangen, präsentierte Leon aus der 6b "Au revoir" von Mark Forster. Julia und Marie tanzten und Lilli, Jonas, Ben und Henri bildeten die Band "Seven Nation Army".


Übrigens: Die meisten Publikumspunkte erhielt die Band um Henriette Ulrich, Timo Schwertner und Anton Schöbel.
 

 

General-Anzeiger

 

 

15.03.18


Musik trifft auf Kultur (Von fwe)


Der Kulturtreff Ciervisti hat am Mittwochnachmittag unter dem Motto "Musik trifft Kultur" das Ergebnis mehrerer musikalisch-kreativer Kurse, darunter zwei Workshops mit internationalen Künstlern der Berliner Band "17 Hippies", präsentiert.

 

(Foto: fwe)

 

Daran beteiligt waren Schulbands der Sekundarschulen Zörbig und Zerbst sowie die Percussiongruppe Ciervisti. Sie musizierten gemeinsam mit den Trommlern der Förderschule "Am Heidetor" Zerbst. Ein weiterer Akteur war die Euroakademie Zerbst, die in Kooperation mit den Kunstlehrern und Schülern der Förderschulen Güterglück und Zerbst den Versuch starteten, gehörte Musik in verschiedene Kunstprojekte umzusetzten.

 

Langfristig soll die Sekundarschule als Ort des kulturellen Lebens und für die Verbesserung des künstlerischen Know Hows sowie die Erweiterung des Spektrums der Zerbster Ganztagsschule "Ciervisti" etabliert werden.

 

 

Volksstimme

 

16.03.18


Ciervisti sucht Mathematik-Känguru (Von Lydia Kulot)

 

Jedes Jahr stellen sich Schüler am dritten Donnerstag im März der Herausforderung "Känguru". Auch in der Ciervisti-Schule in Zerbst haben jüngst viele kluge Köpfe geraucht. Insgesamt 51 Schüler aus den Klassenstufen fünf bis zehn haben am Wettbewerb teilgenommen und hoffen nun auf ein gutes Abschneiden.

 

  (Foto: Lydia Kulot)

 

Der Multiple-Choice-Mathe-Wettbewerb mit dem tierischen Namen kommt ursprünglich aus Australien und ist bereits von vielen Ländern der Welt erfolgreich übernommen worden. Die Aufgaben sind im Wesentlichen überall gleich. Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen sollen bei den Kindern und Jugendlichen vor allem Freude an der Beschäftigung mit der Mathematik wecken.

 

"Känguru" ist ein Wettbewerb, bei dem es am Ende nur Gewinner gibt. Alle Teilnehmer erhalten am Ende eine Urkunde mit ihrer erreichten Punktzahl und Erinnerungspreise. Für die Besten gibt es Bücher, Spiele, T-Shirts und Reisen in ein internationales Mathe-Camp. 30 Aufgaben muss jeder Teilnehmer lösen. Fünf Lösungsvorschläge stehen zur Auswahl. Die Namen der Teilnehmer mit ihren Lösungen werden aktuell ausgewertet.

 

 

Volksstimme

 

 

22.03.18

 

Fax ist schneller als das Internet: Medienkonzept des Landkreises soll technische Missstände an Schulen in den Griff bekommen (Von Arlette Krickau)

 

Digitalisierung, Breitbandoffensive - große Worte, die häufig von der Politik benutzt werden. Angekommen ist aber nur wenig davon an den Schulen in Anhalt-Bitterfeld. Gymnasium und Sekundarschule in Zerbst scheinen fast vom Internet abgehängt. Ein Techniklehrer spricht vom digitalen Mittelalter. Der Landkreis will mit einem Medienkonzept jetzt Konsequenzen ziehen.

 

Die IT-Ausstattung an den Schulen in Anhalt-Bitterfeld ist völlig veraltet, konstatiert die Kreisverwaltung in einer Datensammlung für ein IT-Ausstattungskonzept, das der Kreistag heute auf den Weg bringen soll.

 

Die darin enthaltenen Informationen sind bemerkenswert. Von den 22 allgemeinbildenden Schulen der Schulformen Sekundarschule, Gemeinschaftsschule, Gymnasium und Förderschule sowie einer berufsbildenden Schule liegen vier Schulen im Zerbster Gebiet.

 

Die Angaben zu den technischen Ausstattungen der Schulen lesen sich teilweise wie Angaben, die vor zehn bis 15 Jahren aktuell waren: Computerkabinette mit Rechnern aus den Jahren 2000, 2002, 2003, 2010, aber auch etwas neuer, aus 2015. Die Software überrascht ebenfalls, mit Betriebssystemen wie Windows 2000, Windows XP oder Windows 7, was längst veraltete Betriebssysteme sind.


Die statistische Erfassung ist das eine, aber wie sieht das letztlich in der Praxis aus? Eine Nachfrage bei den Schulen gibt Antworten.

 

Kirsten von Mandel, Schulleiterin der Sekundarschule Ciervisti, sagt: "Bei der IT-Ausstattung sind wir hardwaretechnisch durchwachsen ausgestattet, allerdings wird alles an den alten Server gestöpselt, das passt alles nicht. Unser Problem ist die korrekte Wartung und Kompatibilität der Hardware und des Servers. Außerdem haben wir ein massives Internetproblem - teilweise fällt es komplett aus - das ist inakzeptabel, vor allem auch für die Verwaltungsarbeit."

 

Axel Krötzsch, Techniklehrer an der Sekundarschule Ciervisti in Zerbst am Schulserver. Der neue  Rechner passt, dank eines früher schlecht verlegten Kabelkanals im Gehäuse, nicht in den Schrank, so dass er nicht verschlossen werden kann. (Foto: Arlette Krickau)


Axel Krötzsch, Techniklehrer an der Ciervisti-Schule, muss nicht nur, wie andere Lehrer auch, mit der Technik arbeiten, sondern versucht auch, sie instand zu halten, zu warten und manchmal auch nur zum Laufen zu bringen. Das alles macht er nebenher, neben seinem normalen Stundenpensum. "Früher gab es dafür mal zwei Stunden, das ist aber vorbei. Zeitreserven wurden gestrichen", sagt er.


Keine Updates mehr für Betriebssysteme
Er kennt jeden Rechner und gefühlt jedes Kabel in der Schule und weiß: "Es wäre nicht schlimm, wenn die Rechner nur alt wären, aber das Problem ist, dass man nichts mehr daran machen kann, damit man weiter damit arbeiten kann. Es gibt keinen Arbeitsspeicher mehr zu kaufen, den man einbauen könnte, und die Betriebssysteme, wie Windows XP, werden nicht mehr unterstützt, es gibt keine Updates mehr, so dass vieles einfach nicht mehr auf den Rechnern läuft." Auch die Software auf dem Schulserver sei so veraltet, dass es nicht mal mehr ein passendes Antivirusprogamm gibt, so Krötzsch.


"Wir haben jetzt kürzlich zwar einen Satz neue Notebooks bekommen, aber nur, weil wir auf neue Software verzichteten. Beides ging nicht, das hätte den finanziellen Rahmen gesprengt", sagt von Mandel.


Allem voran sieht aber auch der Techniklehrer das Problem bei der Internetleitung. 2000 kbit/s kommen in der Schule an. "Wenn sich dann die Verwaltungsrechner und noch zwei Schulklassen dran klemmen, dann kommen manchmal am einzelnen Rechner noch drei bis vier kbit/s an. Da ist mein Fax zu Hause schneller", versucht er es bildlich zu beschreiben.


Die Schüler fragen regelmäßig, ob und wann es denn WLAN an der Schule gäbe. "Das kann man denen schwer erklären, warum nicht. Schließlich wachsen sie zu Hause selbstverständlich mit WLAN-Anbindung auf", so Krötzsch.

 

Weniger Anschlüsse, weil Kupfer teuer war
Insgesamt sieht der Lehrer mehrere große Probleme. Zum ersten sei alles sehr durchwachsen in der Technik. Viele unterschiedliche Hersteller, sei es Hardware oder Software, tummeln sich in der Schullandschaft. Weiterhin sei bei der Sanierung der Schule auch nicht alles rund gelaufen. "Die Kupferpreise stiegen zu der Zeit dermaßen an, so dass man an Kupferkabeln sparte. In unserem Computerkabinett sind beispielsweise 28 Arbeitsplätze mit 28 Rechnern, aber nur 14 Internetzugänge. Es wurde die Hälfte der Dosen eingespart", erzählt er.


Zum anderen fehle Personal, das sich kontinuierlich und mit Fachwissen um all das kümmern könnte. "Ich mache es gern, aber es ist alles nebenbei und extra. Das kann man nicht alles allein schaffen." Und nicht zuletzt seien die Zeitabläufe zur Technikbeschaffung, ob neu oder Ersatz, einfach zu lang - nicht schulkompatibel. "Nach knappen zehn Jahren fiel ein Beamer eines Whiteboards aus. Erst wollte keiner eine Reparatur machen, weil es so alt ist. Ein Ersatz wäre zu teuer gewesen. Also stellten wir einen Einzelbeamer wieder auf einen fahrbaren Tisch und verknüpften diesen mit dem Whiteboard. Nach zwei Jahren bekamen wir Ersatz", erzählt er ein Beispiel.

 

Binnen 14 Tagen ist ein neuer Server da
Allerdings will er nicht alles schlecht reden. "Neulich fiel unser Server aus. Es war nichts mehr zu machen, wir hatten binnen 14 Tagen einen neuen. Manchmal geht es."


Generell sei es aber so, dass praktisches Arbeiten mit den Rechnern kaum möglich ist. Auch tolle Technikansätze, wie Lichtschrankensteuerung oder das Ansteuern von Minirobotern, gingen gar nicht. "Und das wäre etwas, womit man die Schüler begeistern kann und was später auch in der Wirtschaft gesucht wird. Es ist kein Wunder, dass die Wirtschaft - keinen Nachwuchs findet, wenn wir nicht die nötigen - Grundlagen bilden können." Statt dessen kommen Bausätze noch aus DDR-Produktion zum Einsatz.


Harte Worte, doch der Lehrer ist sich sicher: "Die Ziele, die im Lehrplan verankert sind, sind mit der technischen Ausstattung nicht möglich."


Nicht viel besser sieht es im Gymnasium Francisceum aus. Schulleiterin Veronika Schimmel bringt es auf den Punkt: "Unsere IT-Ausstattung ist schrecklich. Der Breitbandzugang eine Katastrophe." Sicherlich waren die Anschaffungen, als investiert wurde, okay, aber insgesamt sei alles veraltet. "Im Sprachkabinett haben wir Rechner von 2002 mit dem Betriebssystem Windows 2000", stellt sie einfach mal in den Raum. Auch sie kennt das Problem der Wartung, das Problem der Reparaturen, die auf sich warten lassen, die Ersatzbeschaffungen, die manchmal gar nicht kommen. "Moderne und veraltete Technik trifft aufeinander, und die Erneuerung der alten Technik dauert einfach zu lange."


Dass nur mit viel Aufwand auch das alte Gebäude des Francisceums mit WLAN versorgt werden könnte, daran will sie gar nicht denken. "Erst einmal müsste ja mehr ankommen", sagt sie. Was das angeht, kann Heike Krüger, Bauamtschefin der Stadt Zerbst, aber Hoffnung machen. "Im Zuge des Breitbandausbaus sollen auch die Schulen bedacht werden. Läuft alles planmäßig, müssten die Schulen spätestens Ende des Jahres die so Mbit/s-Verbindung als Minimum haben, wenn nicht sogar mehr", sagt sie auf Nachfrage.

 

Der Landkreis weiß natürlich von diesen Problemen, sagt Dezernent Bernhard Böddeker. Dass der Zustand derzeit so ist, läge aber nicht daran, dass etwas versäumt wurde. "Die Aufteilung der Kosten ist häufig unklar. Es geht eben nicht nur um Material, sondern auch um Personal", sagt er. Ebenso spiele die Schulentwicklung auf Grund der Demografie mit rein. Das größte Problem, was es seitens des Landkreises anzupacken gelte, sei Geräte und Software auf einen Nenner zu bringen, so könnten Wartungen und Reparaturen wahrscheinlich vergünstigt werden. "Doch alles muss den Anforderungen der Schulen entsprechen. Und sicherlich haben Gymnasien und Sekundarschulen auch unterschiedliche Ansprüche, so dass auch individualisierte Lösungen berücksichtigt werden müssen."

 

Unterstützung beim Personal gefordert
Das alles sei nicht gerade einfach. "Aber es ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Das Medienkonzept ist der Anfang dafür."


Ob das der Landkreis alleine schaffen wird, Fördermittel seitens des Landes natürlich mit einberechnet, kann Böddeker nicht einschätzen. "Der Aufwand ist enorm und kaum schnell zu schaffen", sagt er. "Bei den Personalkosten bräuchten wir Unterstützung, denn mit Anschubfinanzierungen ist es nicht getan. Die laufenden Kosten und Aufwendungen liegen dann bei uns, ohne dass wir mehr Geld oder Personal bekommen."

 

Eine Million Euro für IT-Ausstattung: In den kommenden vier Jahren will Landkreis in Schultechnik investieren

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat ein Medienkonzept auf den Weg gebracht, das der Kreistag heute beschließen soll. Neben allerhand gesammelten Daten geht es aber natürlich vor allem darum: Was soll nun geschehen?


"Die Anforderungen an die Schul-IT sind komplex. Vor allem muss sie flexibel auf stetig wechselnde Einsatzzwecke und Nutzergruppen reagieren, dabei jedoch möglichst kosteneffektiv betrieben und zentral administriert werden können", heißt es in dem Papier.

 

Die Bereitstellung und der Betrieb der Schul-IT ist für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit erheblichen Kosten verbunden, daher sei eine genaue Planung und eine enge Zusammenarbeit mit  den einzelnen Schulen notwendig, um diese Kosten zu senken.

 

Man strebt eine homogenisierte, standardisierte IT-Infrastruktur und -Ausstattung an, die kosteneffizient betrieben werden kann und muss. Das ist leicht gesagt, denn die derzeitige IT-Technik in den Schulen weist große Unterschiede auf und ist zum Teil veraltet. Dadurch entstehen hohe Betriebskosten, und die Administration sowie die Betreuung werden erheblich erschwert. Es ist daher unerlässlich, dass auch investiert wird.


Dafür will der Landkreis Anhalt-Bitterfeld von 2018 bis 2021 für die Schulen in seiner Trägerschaft Fördermittel über die im vergangenen Jahr vom Land verabschiedete "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Zugangs zu Informations- und Kommunikationstechnologien" beantragen.

 

Das Land sieht eine bis zu 75prozentige Förderung vor. Die entsprechenden finanziellen Mittel für die Stellung der Eigenmittel, die der Landkreis bei der Förderung beisteuern muss, wurden im Haushaltsplan für das Jahr 2018 und im Finanzplan der Folgejahre bereits eingestellt.


Insgesamt ist eine lnvestitionssumme von 1 083 080 Euro geplant. Davon sollen 77 850 Euro 2018 ins Zerbster Francisceum fließen, 42 000 Euro sollen 2020 an die Förderschule am Heidetor in Zerbst gehen. Im gleichen Jahr soll die Förderschule in Güterglück mit 44 400 Euro bedacht werden und die Ciervisti-Schule in Zerbst mit 35 900 Euro.


Das Medienkonzept und dessen Fortschreibung soll zukünftig die Maßstäbe für die Beurteilung der Notwendigkeit und Dringlichkeit für Erneuerungen oder Weiterentwicklungen der Schul-IT-Ausstattung setzen.

 

IT-Ausstattung von Zerbster Schulen



Gymnasium Francisceum
4 Computerkabinette mit 104 Rechnern, davon

24 Rechner (2014/2015) Windows 10,

16 Rechner (2011) Windows 7,
15 Rechner (2003) Windows XP,

30 Rechner (2002) Windows 2000


Internetanbindung: 2.000 kbit/s


12 Whiteboards
14 Beamer

 


Förderschule Güterglück

13 Rechner (2015) Windows 10

 

 

 

 

 

 

Internetanbindung: 16.000 kbit/s


1 Whiteboard
4 Beamer

 


Sekundarschule Ciervisti
3 Computerkabinette mit 85 Rechnern, davon

29 Rechner (2017) Windows 10,
19 Rechner (2013) Windows 7,

18 Rechner (2000) Windows XP


Internetanbindung: 2.000 kbit/s

 

3 Whiteboards
8 Beamer


Förderschule Am Heidetor
2 Computerkabinette mit 12 Rechnern, davon

3 Rechner (2007/2010) Windows 7 und Windows XP,

9 Rechner (2010/2014) Windows 7

 

Internetanbindung: 6.000 kbit/s

 

 

3 Beamer

 

 

 

Volksstimme

 

29.03.18

 

Schulen warten weiter auf Breitband: Wechsel zu anderem Anbieter zu teuer (Von Arlette Krickau)

 

Die Ciervisti-Schule wird vorerst keine schnelle Internetverbindung erhalten, teilte der Landkreis jetzt mit.

 

Der Kreistag hat kürzlich ein neues Mediennutzungskonzept beschlossen, in dem die IT-Ausstattung der kreislichen Schulen jetzt konstant entwickelt werden soll: In der Vorberichterstattung war die Volksstimme in der Sekundarschule Ciervisti, um sich ein Bild zu machen. Der Techniklehrer merkte die sehr langsame Intemetverbindung dort wie auch am Francisceum an. Er hatte eine Alternativversorgung über einen anderen Anbieter als die Telekom vorgeschlagen. "Aufgrund der technischen und baulichen Gegebenheiten war es der Telekom bisher hicht möglich, eine schnellere Breitbandverbindung bereitzustellen" so der Landkreis.

 

Weiter: "Die vorgeschlagene Alternative stellte den Wechsel zum Kabelanbieter Tele Columbus (jetzt PYUR) dar, da dies auch im angrenzenden Wohngebiet möglich sei. Dieser Anbieter hat das Gelände der Sekundarschule Ciervisti jedoch nicht erschlossen, sodass eine Internet-Bereitstellung über das TV-Kabel nicht möglich ist. Darüber hinaus wurde auch mitgeteilt, dass die Bereitstellung und Verlegung einer separaten Breitbandverbindung nur für die Sekundarschule mit enormem finanziellen Aufwand verbunden ist und daher nicht realisiert werden kann.“

 

 

Volksstimme

 

 

31.03./

01.04.18

 

”Musik trifft Kunst": Erster "Kulturtreff" an der Zerbster Ciervisti Ganztagsschule (Von Gerhard Block)

 

Schon am Vormittag wurden mehrere musikalisch-kreative Kurse unter professioneller Anleitung durchgeführt, darunter zwei Workshops international bekannter Künstler der Berliner Band "17 Hippies" (Bandworkshop, Ukulele). Die Schulbands der Sekundarschulen Zörbig bzw. Zerbst waren ebenso beteiligt, wie die Percussiongruppe der Sekundarschule Ciervisti, die gemeinsam mit den Trommlern der Förderschule (G) am Heidetor musizierten.

 

Die Schulleiterin Kirsten von Mandel bedankte sich bei den Workshopleitern Volker Rettmann und Daniel Friedrichs.

 

Ein weiterer Akteur ist die Euroakademie Zerbst, die in Kooperation mit den Kunstlehrern der Zerbster Sekundarschule und Schülern u. a. aus den Förderschulen Güterglück bzw. am Heidetor Zerbst und der Ciervisti den Versuch starteten, gehörte Musik in Kunstprojekte umzusetzen.

 

Für den Song "Goldene Reiter" gab es besonders viel Applaus. Eine Zugabe gehörte dazu.   Für den Song "Goldene Reiter" gab es besonders viel Applaus. Eine Zugabe gehörte dazu.  

 

Das integrative Kulturprojekt wurde über die Schulsozialarbeit mit Unterstützung des Ciervisti-Fördervereins und des Trägers Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. initiiert und finanziell über das bildungsbezogene "Anstifter-Projekt" des ESF-Programms "Schulerfolg sichern" gefördert.

 

Die entstandenen Aquarell-Zeichnungen wurden auf der Abschlussveranstaltung gezeigt.

 

"Langfristig soll die Zerbster Sekundarschule als Ort des kulturellen Lebens u. a. durch die Anschaffung von Musikinstrumenten (Ukulelen) und die Verbesserung des künstlerischen Know Hows bzw. die Erweiterung des Spektrums der Ganztagsangebote etabliert werden", informierten die beiden Schulsozialarbeiter Norbert Krampitz und Stephanie Daul, die die Fäden des Projektes zusammenhielten.

 

Im Kreativ-Töne-Musik-Workshop (Gestalten nach Musik) entstanden diese Zeichnungen.   Im Kreativ-Töne-Musik-Workshop (Gestalten nach Musik) entstanden diese Zeichnungen.

 

Am Nachmittag präsentierten die Workshopteilnehmer ihre musikalischen Ergebnisse in der Aula. Hierzu waren auch Eltern und weitere Angehörige sowie auch Senioren des AWO-Seniorenheimes zu Gast. Zum Abschluss bedankte sich Leon im Namen aller Teilnehmer für diesen interessanten Tag und wünschte sich für alle eine Neuauflage.

 

Es war für alle Teilnehmer ein erfolgreiches Projekt. (Fotos: Gerhard Block)

 

Eine perspektivische Verknüpfung zu den jährlich in Zerbst stattfindenden Kulturfesttagen wurde bereits ins Auge gefasst.

 

 

General-Anzeiger

April 2018

Datum

Information

Quelle

 

16.04.18


Träumereien in der Ciervisti-Aula: Tag der Begegnung an der Sekundarschule in Zerbst/ Schüler zeigen ihr vielseitiges Können dem Publikum (Von Florian Westfal/han)


Ein künstlerisches Dankeschön an die Großeltern, die Eltern, an die Senioren des Altenpflegeheims "Am Frauentorplatz", an die Lehrer und Schüler der Schule am Heidetor, für die Unterstützung der Lernarbeit der Ciervistischüler boten die Mädchen und Jungen der Schule vor Kurzem mit Percussion, Theater, Band und Tanz. Die 35 Schüler der Klassenstufen 5, 6, 8 und 10 hatten eigens dafür ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

 

Die Abschlussklasse 10c organisierte ein Kaffee- und Kuchenbuffet. Die Schüler des Kurses "Soziales" holten die Senioren mit ihren Rollstühlen aus dem Pflegeheim ab und begleiteten sie an diesem Nachmittag.

 

Die Sänger der 5. Klasse eröffneten den Tag der Begegnung mit einem Traumlied, in dem es heißt: "Wenn einer einen Traum träumt, bleibt es nur ein Traum. Träumen wir ihn gemeinsam, wächst daraus ein Baum. Mit Wurzeln so tief, kein Sturm kann ihn knicken, mit Zweigen soweit, die den Himmel erblicken." Mit diesem Motto sagten die Schüler den vielen fleißigen Helfern, die sie unterstützten, symbolisch danke.

 

"Dance Girls" sorgen für Stimmung

Schulleiterin Kirsten von Mandel hatte einladende und dankende Worte an die Gäste parat. Die Theatergruppe führte mit kleinen Sketchen über die Zeugnisse und den Schulalltag unterhaltsam und amüsant durch das Programm. Die Tanzgruppe "Dance girls" brachte mit dem ihrem Tanz nach dem Song "By your side" Stimmung in die Aula, die Platz für weitere Gäste bot.

 

Die Tanzgruppe "Dance girls" bringen mit ihrem Tanz nach dem Song "By your side" Stimmung in die Aula.   Die Percussionkids überraschen das Publikum mit den Song "Seven Nation Army" und "Faded".

(Fotos: Florian Westfal)

 

Danach spielte Ian Kirchner "Pour de Adeline" von Richard Clyderman am Klavier. Er konnte schon zur Talenteshow in diesem Jahr überzeugen. Die Percussionkids überraschten das Publikum mit den Songs "Seven nation army" (White Stripes), "Dracula-Rock-’n’-Roll", "TNT" (ACDC) und "Faded" (Alan Walker).

 

Der Höhepunkt und gleichzeitig der Abschluss des Programms war der Auftritt der Schulband "Ciervisti players". Sie spielten den "Goldenen Reiter" von Joachim Witt.

 

Bei gemeinsamen Gesprächen, einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen ließen anschließend die Gäste und Akteure diesen Nachmittag ausklingen.

 

Wer das Programm verpasst hat und neugierig geworden ist, der ist am Montag, 7. Mai, um 14.15 Uhr in der Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld zur Eröffnung der Kunstausstellung eingeladen. Musikalisch wird auch dort wieder ein kleines Programm geboten.

 

 

Volksstimme

 

24.04.18


Jugendweihe: Der Schritt ins Erwachsenensein

 

Auch die Klasse 8a der Sekundarschule Ciervisti ist stolz, jetzt zum Kreis der Erwachsenen zu gehören.  16 Schüler der Klasse 8b aus der Sekundarschule Ciervisti feierten am Sonnabend ihre Jugendweihe.


16 Schüler der Klasse 8c der Sekundarschule Ciervisti feierten am Sonnabend in der Stadthalle. (Fotos: Foto Royal Zerbst)

 

Volksstimme

 

24.04.18


Nichts für Raser: Blitz-Marathon auch in Zerbster Innenstadt (Von Gerhard Block)


Schüler der Zerbster Ganztagschule Ciervisti erhielten bei der Laser-Geschwindigkeitsmessung auf der Wolfsbrücke einen Einblick. Hier zeigt der Polizeibeamte Holger Sticherling dem Schüler der 8. Klasse, Pierre, die Handhabung des Messgerätes.   (Foto: Gerhard Block)

 

Schüler der Zerbster Ganztagschule Ciervisti erhielten bei der Laser-Geschwindigkeitsmessung auf der Wolfsbrücke einen Einblick. Hier zeigt der Polizeibeamte Holger Sticherling dem Schüler der 8. Klasse, Pierre, die Handhabung des Messgerätes.

 

 

General-Anzeiger

 

24.04.18


Erfolg beim Sport-Stacking Meeting (Von Norbert Krampitz)


Vor wenigen Tagen fand in der Sekundarschule Könnern das 2. Sport-Stacking-Meeting statt. Schüler der Sekundarschule Ciervisti haben dabei äußerst erfolgreich abgeschnitten. Dazu erreichte uns folgender Leserbrief.

Beim 2. Sport-Stacking-Meeting in Sachsen-Anhalt trafen sich vor wenigen Tagen insgesamt 47 der besten Sport Stacker aus fünf Schulen des Landes Sachsen-Anhalt an der Sekundarschule in Könnern.

Das Turnier gilt als das jährliche Treffen der Sport Stacker in Sachsen-Anhalt, wird aber (noch) nicht als offizielle Landesmeisterschaft geführt.

Mit dabei war wieder die Sekundarschule Ciervisti Zerbst mit sieben Startern. Beim Becherstapeln wurden zuerst aus den Einzeldisziplinen 3-3-3 und 3-6-3 sowie Cycle die Sieger ermittelt. Hier gewann Noah Brünner von der Ciervisti-Schule. Zweitplatzierter war Jonas Martin - ebenfalls Ciervisti.

 

Die Besten des Sport Stacking Meetings in Könnern.


Die besten Stacker kamen, wie auch im letzten Schuljahr, erneut aus Zerbst. Sie gewannen die 3-6-3-Schulstaffel mit einem neuen Schulrekord.

 

Wie immer sollten aber der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund stehen. Ein gewisser sportlicher Eifer war allerdings bei allen Teilnehmern des Meetings nicht zu verkennen.

 

(Quelle: Volksstimme vom 24. April 2018)

 

 

Im General-Anzeiger vom 18. April 2018 erschien der Leserbrief im Artikel "Sieben auf einen Streich: Schüler beim Sport-Stacking-Meeting" und enthielt zusätzlich folgende Bilder.

 

Kasper Szostek (vorn) und Jonas Martin beim Stacken. Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren beim Becherstapeln gefragt.   Gruppenfoto der Sport-Stacker aus der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti (1. Reihe von links): Tim Niemand, Jenny Kegel sowie (2. Reihe von links) Kasper Szostek, Noah Brünner, Janine Becker, Nico Kegel und Jonas Martin.

 

 

Volksstimme

bzw.

General-Anzeiger

 

25.04.18

 


Stimmung in der Aula: "Tag der Begegnung" in der Ciervisti (Von Gerhard Block)

 

Es ging in der Zerbster Ciervisti Schlag auf Schlag. Ein Programmpunkt löste den anderen ab. Die 35 Schüler der Klassenstufen 5, 6, 8 und 10 gaben am vergangenen Mittwoch zum "Tag der Begegnung" in der Aula ein musikalisches und theatralisches Dankeschön an die Gäste. So wechselten sich die gekonnten Darbietungen in schneller Reihenfolge ab. Dabei belohnten u. a. Eltern und weitere Angehörige sowie auch Senioren des AWO-Seniorenheimes die Schüler mit viel Applaus.

 

Die Percussionkids überraschten mit den Songs "Seven nation army", "Dracula-Rock'n'Roll", "TNT" und "Faded".   Der Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss war der Auftritt der Schulband "Ciervisti players".

 

Die 35 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5, 6, 8 und 10 hatten dazu ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Die Abschlussklasse 10c arrangierte dazu ein Kaffee- und Kuchenbuffet. Die Schülerinnen und Schüler des Kurses "Soziales" holten die Senioren mit ihren Rollstühlen ab und begleiteten sie an diesem Nachmittag.

 

Die Sängerinnen und Sänger der 5. Klasse eröffneten den Tag der Begegnung mit dem Traumlied, in dem es heißt: "Wenn einer einen Traum träumt, bleibt es nur ein Traum. Träumen wir ihn gemeinsam, wächst daraus ein Baum. Mit Wurzeln so tief, kein Sturm kann ihn knicken, mit Zweigen soweit, die den Himmel erblicken." Mit diesem Motto sagten die Schüler symbolisch Danke an die vielen fleißigen Helfer, die sie unterstützten.

 

Gäste und interessierte Zuhörer waren auch Senioren des Altenpflegeheims "Am Frauentorplatz".   Die Theatergruppe führte kleine Sketche über die Zeugnisse und den Schulalltag auf.

 

Die Schulleiterin Kirsten von Mandel hatte einladende und dankende Worte an die Gäste. Die Theatergruppe führte mit kleinen Sketchen über die Zeugnisse und den Schulalltag unterhaltsam und amüsant durch das Programm. Die Tanzgruppe "Dance girls" brachte mit ihrem Tanz nach dem Song "By your side" Stimmung in die Aula, die Platz für weitere Gäste bot. Danach spielte Ian Kirchner "Ballade Pour Adeline" von Richard Claydermann am Klavier. Er konnte schon zur Talenteshow in diesem Jahr überzeugen. Die Percussionskids überraschten das Publikum mit den Songs "Seven nation army", "Dracula-Rock'n'Roll", "TNT" und "Faded". Sie konnten sich cool präsentieren.

 

Der Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss war der Auftritt der Schulband "Ciervisti players". Sie spielten den "Goldenen Reiter".

 

Die Sängerinnen und Sänger der 5. Klasse eröffneten den Tag der Begegnung mit dem Traumlied.

 

Bei gemeinsamen Gesprächen, einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen ließen anschließend die Gäste und Akteure diesen Nachmittag ausklingen. Wer das Programm leider verpasst hat und künstlerisch neugierig geworden ist, der ist am 7. Mai um 14 Uhr in der Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld zur Eröffnung der Kunstausstellung herzlich eingeladen.

 

Musikalisch wird auch hier wieder ein kleines Programm geboten.

 

 

General-Anzeiger

Mai 2018

Datum

Information

Quelle

 

09.05.18


Bilder so bunt wie unsere Welt (Von Petra Wiese)

 

Schüler der Zerbster Ciervistischule stellen derzeit in der Kreissparkasse aus.

 

Landschaften, Porträts, Wortbilder, das Schulgebäude in Hundertwasseroptik, Augenmasken und andere Arbeiten unter dem Motto "Bunt wie unsere Welt" der Fünft- bis Zehntklässler der Zerbster Sekundarschule Ciervisti können derzeit in der Kreissparkasse angeschaut werden. Es ist die nunmehr zwölfte Ciervisti-Ausstellung an dieser Stelle.

 

Die Werke sind in den Räumen der Zerbster Kreissparkasse ausgestellt.    Zur Eröffnung gab es auch ein musikalisches Programm.

(Foto: Petra Wiese)

 

80 Schüler stellen aus

Sie ist am kürzlich mit einem kleinen Programm der Schüler eröffnet worden. Bis zum 1. Juni sind die Werke von zirka 80 Schülern zu sehen. Die drei Kunstlehrerinnen der Schule, Heidi Jodeit, Anne Handrich und Petra Freiwerth, hatten die besten Arbeiten ausgewählt. Alle Besucher sind nun aufgefordert, ihre Favoriten auszuwählen, für die es Preise vom Förderverein der Schule gibt. Für Schulleiterin Kirsten von Mandel ist die Ausstellung eine Premiere. "Es ist toll, dass hier eine breite Masse zu sehen bekommt, was wir in der Schule außer Mathe und Deutsch noch machen", sagte sie.

 

 

Volksstimme

 

 

11.05.18


Ciervistis Abschlussjahrgang 2018 sagt: "Tschüss, du warst eine geile Schule."

 

"Ein Hoch auf uns" singen die Schüler des Abschlussjahrgangs 2018 der Sekundarschule Ciervisti zum Finale ihres Programms am letzten Schultag am Mittwoch.

 

Mega Stimmung beim Mädels-Tanz der Abschlussklasse. Mit einer Choreografie bringen die Noch-Schülerinnen alle auf dem Schulhof in Schwung - kaum einer, der nicht zumindest mitwippen muss. Großer Applaus für diese Performance.   Mit Trillerpfeifen, Motto-Shirts und bunter Party-Deko am Körper feiern die Absolventen ihren letzten Schultag.    Eine rote Gitarre als Abschiedsgeschenk für die Musiklehrerin.

 

Übergabe: Die Abschlussklasse 2018 hinterlässt für die jüngeren Schüler zwei Ukulelen für den Musikunterricht.   Klassen- und Lieblingslehrer werden mit Blumen von den abgehenden Schülern überhäuft.  

Für jeden Lehrer haben die Schüler zum Abschied eine eigens für ihn gestaltete Krawatte gebastelt.   Mit einer großen Polonaise starten die Schüler in den letzten Schultag, bald zieht sie sich über fast den ganzen Hof.

 

Neben dem Moderieren ist auch noch ein Plausch drin. Schüler und Lehrer plaudern, umarmen und verabschieden sich am letzten Schultag.    Dass das Programm gut ankommt, ist den jüngeren Schülern, die ordentlich mitgehen, deutlich anzusehen.

Zurpoppig-schnellen Musikauswahl wird ordentlich gefeiert und getanzt. Die Mädels der Abschlussklasse haben sogar einen Tanz einstudiert.   Die Ausrüstung mit Wasserpistolen gehört einfach zur Grundausstattung eines letzten Schultages. Bei knackigen 25 Grad störte es aber die meisten nicht, zwischendurch einen kurze Erfrischung zu bekommen.

(Fotos: Arlette Krickau)


 

Volksstimme

 

14.05.18


Spendenlauf: Projekte für die gute Sache (Von Arlette Krickau)


Sich erlebbarer mit verschiedenen Themen auseinandersetzen - das ermöglichen Projekttage an Schulen in Zerbst.

 

Laufen, laufen und immer noch eine Runde – beim Spendenlauf der Ciervisti-Schule zählte vergangene Woche jede Runde, denn jede gelaufene Runde ließen sich die Schüler bezahlen. Dafür hatten sie im Vorfeld Sponsoren gesucht, die einen selbst festgelegten Betrag pro Runde zahlten.

 

Die 5. und 6. Klassen nahmen an dem Lauf teil. Nicht nur Schüler von der Ciervisti-Schule liefen da, sondern auch von den Förderschulen Güterglück und Heidetor.

 

Startbild beim Spendenlauf. Auch hier bekennt man Flagge, im wahrsten Sinne des Wortes.   Schülerin Jana Schäm nimmt als beste Läuferin von Stadtwerke Geschäftsführer Jürgen Konratt (Mitte) 200 Euro an Runden-Geld für die Klasse an. Schulleiterin Kirsten von Mandel (rechts) sagt: "Top!"

(Fotos: Stephanie Daul / Arlette Krickau)

 

Im Anschluss an den Lauf wurde dann noch in gemischten Mannschaften ein Fußballturnier ausgetragen. "Das war ein toller Tag für alle Beteiligten", sagt Stephanie Daul, Schulsozialarbeiterin an der Sekundarschule Ciervisti. Sie hat den Tag vorbereitet und organisiert und freut sich, dass alle Schüler, auch in der Mischung der Schulen, sich gut verstanden haben und es einen fairen Wettkampf gab.

 

Am erfolgreichsten schloss im übrigen die Klasse 6a ab. Mit 42 Runden war Jana Schäm die erfolgreichste Läuferin der Klasse und der Schule. Außerdem gab es sogar noch einen Klassensponsor. Die Stadtwerke Zerbst gaben 1 Euro für jede Runde, die die Schüler der Klasse liefen und rundeten schlussendlich noch auf 200 Euro auf, so dass die Klasse 6a auf 823,60 Euro kam.

 

Die Top 5 der Sekundarschule CIERVISTI
Platz 1 Jana Schäm 42 Runden
Platz 2 Chris Reinhardt 30 Runden
Platz 3 Jasmin Sander / Samanta Trobs 25 Runden
Platz 4 Marie Sophie Wilk 22 Runden
Platz 5 Robin Buchmann 21 Runden

 

1003 Runden liefen die Ciervisti-Schüler

"Das Geld wollen wir spenden", sagt Norbert Krampitz, ebenfalls Schulsozialarbeiter an der Ciervisti-Schule. "Ein Drittel geht an den Förderverein der Schule, ein Drittel an Projekte im Rahmen ‚Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage‘ und ein Drittel in gleichen Teilen an ‚Schüler helfen leben‘ und den Weißen Ring.“ Und dass da einiges zusammenkam, davon kann man ausgehen, denn nur die Ciervisti-Schüler liefen allein schon 1003 Runden.

 

Ausgrenzung im Sport – unter diesem Thema erarbeiteten die Schüler diese Collage.   (Foto: Norbert Krampitz)

 

Die anderen Klassen, die nicht am Spendenlauf teilnahmen, waren im Übrigen nicht untätig. Die Schüler der Klasse 8a suchten sich im Rahmen des Projektes "Sozialer Tag" eine Institution oder Unternehmen, bei dem sie einen Tag arbeiteten. Das verdiente Geld, etwa 400 Euro insgesamt, ging dann an den organisierenden Verein "Schüler helfen leben".

 

Mit Exkursionen Themen erlebbar machen

Die Klassen 7a, 8b und 8c erlebten einen Projekttag mit dem Landessportbund zum Thema Ausgrenzung im Sport, die Klassen 7b und 7c hatten einen Tag der Religionen, der gespickt war mit einem Besuch im Museum, wo sich alles um jüdisches Leben drehte und man sich die Stolpersteine in Zerbst ansah. Die Klasse 9 besuchte die Gedenkstätte Roter Ochse in Halle, wo DDR- und NS-Geschichte erlebbar wird. Eine der 10. Klassen fuhr nach Leipzig zum Völkerschlachtdenkmal, eine andere renovierte einen Klassenraum und eine dritte unterstützte beim Spendenlauf. "Ein gelungener Tag, von dem die Kinder, jeder in seiner Art und seinem Projekt, viel mitnehmen konnten", sagt Stephanie Daul.

 

 

Volksstimme

(gekürzt)

Juni 2018

Datum

Information

Quelle

 

04.06.18

 


Wenn Netboy kein netter Junge ist: Poetenpack in der Ciervisti-Schule (Von Florian Westphal)

 

Es gibt Tage, an denen alles nervt: die geschiedenen Eltern, die Lehrer und manchmal sogar die besten Freunde. Dann braucht nur noch eine Kleinigkeit dazu zu kommen und man fühlt sich so richtig beschissen.

 

In solchen Momenten zieht sich Marie in den Chatraum MeetYou zurück. Dort lernt sie Netboy kennen. Er ist charmant, hört zu und hat Verständnis für Maries Probleme, jedoch rät er ihr zu einem üblen Streich, der für sie böse Konsequenzen hat.

 

Das Theaterstück "Netboy", 2013 uraufgeführt, zeigt aus Maries Perspektive, in welche ungeahnten Abhängigkeiten Jugendliche im Internet geraten können, wie aus erst ganz unverfänglichen Geschichten lebensbedrohliches Cybermobbing wird, wie wichtig und wie anfällig Freundschaften sind und wie hilfebedürftig man sein kann.

 

Eine Szene aus dem Stück Netboy. (Foto: Florian Westphal)

 

Zwei Aufführungen des Potsdamer Theaters "Poetenpack" erlebten vor kurzem Schüler der siebten und achten Klassen der Zerbster Ciervisti-Ganztagsschule und Schüler der Förderschule Güterglück in der Aula der Zerbster Sekundarschule.

 

"Anschließend werden die Schüler das Thema in den jeweiligen Klassen auswerten, da es überall brisant und an allen Schulen aktuell ist", informierte Schulsozialarbeiter Norbert Krampitz und berichtete, dass das Projekt von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert wurde.

 

 

Volksstimme

 

 

08.06.18


Schulsanierung: Sanierungsstau an Schulgebäuden (Von Arlette Krickau)


In die Schulgebäude rund um Zerbst müssten in den kommenden Jahren 50 Millionen Euro investiert werden. Was steht an?

 

24 Schulen hat der Landkreis in seiner Obhut und an jeder dieser Schulen müsste etwas gemacht werden – das geht aus einer Zusammenstellung hervor, die die Verwaltung den Mitgliedern des Bildungs- und Sportausschusses vorgelegt hat. Daraus geht auch hervor, dass rund 48 Millionen Euro nötig wären, um alles an den Bildungseinrichtungen wieder flott zu machen.

 

Dezernatsleiterin Bärbel Wohmann betont aber, dass die veranschlagten Sanierungssummen, die in der Auflistung vorgesehen sind, nur grobe Schätzungen seien. "Hier konnten noch keine Maße, Quadratmeter oder Einzelpreise berücksichtigt werden." Die Liste sei in ständiger Entwicklung, vor allem, was die Summen und Fördermittel anginge.

 

Die Sekundarschule Ciervisti in Zerbst. (Foto: Thomas Kirchner)


Auch die Sekundarschule Ciervisti ist zwei Mal mit im Plan enthalten. Das Gebäude, das 1975/76 entstand, müsste mit Malerarbeiten im gesamten Gebäude sowie in der Turnhalle aufgefrischt und der Schulhof saniert werden.

Erneuerungen an der Breite

 

Als nächstes ist die künftige Außenstelle im ehemaligen Kloster an der Breite bedacht. Dort sollen etwa 2,5 Millionen Euro in das 1714 erbaute Gebäude gesteckt werden, um es unterrichtstauglich zu machen. Dazu sind die Erneuerung der Dacheindeckung, die Sanierung der Fassade, die Erneuerung der Fenster, neuer Sonnenschutz, Malerarbeiten im gesamten Gebäude, Brandschutzmaßnahmen sowie Fußbodensanierungen geplant.

 

Wann all diese Dinge an den Schulen umgesetzt werden sollen, ist zeitlich nicht festgelegt. "Es gibt hier Prioritäten, vor allem Maßnahmen, die gesetzlich gefordert werden. Brandschutz steht weit oben auf der Liste", sagt Wohmann. Letztlich ist es aber natürlich auch eine finanzielle Frage.

 

Neubetrachtung im Herbst

Da in den vergangenen Jahren auch schon viel an den Schulen saniert wurde, ist der Umfang von Schule zu Schule sehr unterschiedlich. Ob man bei Summen wie 9,5 Millionen Euro aber nicht auch schon an einen Neubau denken könnte, winkt Bohmann ab. "Neubauten kriegt man für den Preis nicht hin", sagt sie. Und es hänge noch einiges mehr hinten dran, als nur ein Gebäude irgendwo hinzustellen.

 

Die Auflistung des Sanierungsstaus hatte der Ausschuss gefordert. Im Herbst soll einmal abgeglichen werden, wie weit der Kreis mit den Maßhnahmen gekommen ist. Außerdem soll neben dieser Liste und einer bereits bestehen Liste zu den Sanierungsmaßnahmen bei Straßen, sich bald noch eine Übersicht für Sanierungsbedarf bei Verwaltungsgebäuden gesellen.


 

Volksstimme

 

27.06.18

bzw.

30.06./

01.07.18


Auf dem Weg ins Leben: 85 Ciervisti-Schüler erhalten ihr Abschlusszeugnis (Von Florian Westphal)


Insgesamt 85 Schüler der Zerbster Sekundarschule Ciervisti erhielten am Wochenende ihre Abschlusszeugnisse. In ihrer Festrede erinnerte Schulleiterin Kirsten von Mandel an viele Höhen und Tiefen in der Schulzeit.

 

Das obligatorische Gruppenfoto auf der Treppe vor der Zerbster Stadthalle zeigt alle 85 Schüler des Ciervisti-Abschlussjahrgangs 2018.

 

Endlich Schulzeitende, oder "leider schon"? Die Zeit verging teilweise langsam, doch nun zurückblickend, wo man Tschüss sagen muss, eigentlich viel zu schnell.

 

Jedenfalls war es für alle Zehntklässler der Zerbster Ganztagsschule "Ciervisti" ein bedeutender Moment, als ihnen in der Zerbster Stadthalle ihre Abschlusszeugnisse überreicht wurden. Das Zeremoniell fand im Beisein der vielen Eltern, Großeltern, Verwandten, Freunde und Bekannten im großen Katharina-Saal statt.

 

"Ein berühmter Adliger sagte einmal: "Es gibt nur drei Methoden, um leben zu können: betteln, stehlen oder etwas leisten." Ich bin sehr froh und freue mich, dass wir am heutigen Tag diejenigen feiern können, die sich dafür entschieden haben, etwas zu leisten", betonte Kirsten von Mandel eingangs in ihrer Festrede.

 

Erlebten die Lehrer doch im Laufe der Jahre gemeinsam mit den Schülern Höhen und Tiefen, freuten sich mit ihnen oder verteilten neben Lob auch Tadel. Dabei erinnerte Kirsten von Mandel an gemeinsame Erlebnisse, wie Exkursionen und Fahrten, die zusammenschweißten. Nun beginnt der Ernst des Lebens.

 

"Jeder ist seines Glückes Schmied", lautet ein Sprichwort. Macht was aus eurem Leben, ihr habt viel gelernt, nun wendet Eure Kenntnisse an und vervollständigt sie", rief von Mandel dem Abschlussjahrgang zu.

 

Die Schulleiterin und die vier Klassenlehrer der 10. Klassen ließen es sich nicht nehmen, den 85 Schülern die Zeugnisse, Urkunden und Blumen mit einem kräftigen Händedruck und einer letzten Umarmung zu überreichen.

 

In diesem Abschlussjahrgang erreichten zwölf Schüler den Hauptschul-, 50 Schüler den Realschul- und 23 Schüler den erweiterten Realschulabschluss.

 

Jeder der 85 Schüler des Abschlussjahrgangs wurde von Schulleiterin Kirsten von Mandel persönlich beglückwünscht.   Zahlreiche Schüler wurden während der Feierstunde für ihr Engagement unter anderem im Sport oder im Nachhilfeunterricht geehrt.

(Fotos: Florian Westphal)

 

Die Fördervereinsvorsitzenden Thomas Mücke und Anne Handrich nutzen die Gelegenheit, verdiente Schüler auszuzeichnen. Dazu gehörte unter anderem Maria Sophie Fritze aus der Klasse 10a, auf deren Zeugnis ein Zensurendurchschnitt von 1,3 steht.

 

Sie ist somit die Jahrgangsbeste im Realschulbildungsgang. Auch Antonia Schramm mit 1 4 und Loreen Müller mit 1,5 (beide 10c), Lisa Selchow und Anja Franke mit 1,4 (beide 10d), konnten stolz auf ihre Noten sein. Weitere Auszeichnungen folgen, wie beispielsweise im Kunstwettbewerb oder im Sportbereich.

 

Thomas Mücke betonte abschließend mit Blick auf die Zehntklässler: "Ihr müsst keine Angst vor Niederlagen haben. Wichtig ist nach dem Hinfallen das Wiederaufstehen und von vorn beginnen."

 

Anschließend ehrten Reina Steffen und Christian Keck im Namen des Rotary Clubs Zerbst Schüler, die sich besonders in Lernpatenschaften aktiv engagiert haben.

 

Als bewegend, besonders für die Lehrer und Eltern, waren die Dankesworte von Cora, Patric, Antonia und Marie-Theresa. Dabei sprachen sie von Höhenflügen und von mancher Bruchlandung, von Respekt und Vertrauen.

 

"Ihr alle habt dafür gesorgt und uns geholfen wurde, wenn wir Hilfe brauchten, dass wir heute hier auf der Bühne stehen und unsere Abschlusszeugnisse in den Händen halten dürfen", betonten die Schüler im Namen aller.

 

Die kulturelle mit viel Applaus bedachte Umrahmung lag in den Händen von Jasmin Borchert, Diana Lust und Anja Franke am Klavier sowie der Familie Sillekens aus Strinum mit ihren Songs.

 

(Quelle: Volksstimme vom 27. Juni 2018)

 

Der Artikel erschien auch am 30. Juni / 01. Juli 2018 im General-Anzeiger mit folgenden Bildern:

Die Schulleiterin Kirsten von Mandel gratulierte und überreichte die Zeugnisse.   Blick auf die Teilnehmer der Feierstunde.

 

Der Fördervereinsvorsitzende Thomas Mücke und Anne Handrich nutzen die Gelegenheit, verdiente Schüler auszuzeichnen.   Je ein Schüler aus jeder Klasse sprach die Dankesworte.

 

Einmarsch der Schüler.   Ruben überreichte zum Abschied der Lehrerin Heike Spieß einen Blumengruß.

 

Noah dankte dem Schulsozialarbeiter Norbert Krampitz.    Auch die besten Sportler wurden geehrt.


 

Volksstimme

/ General-Anzeiger

 

29.06.18


Mit Musik und Spaß in die Sommerferien: Ciervisti-Schüler feiern Schulhoffest / Feuerwehrnachwuchs rettet Lehrerin in einer Übung aus dem zweiten Stock (Von Thomas Kirchner)


Bevor gestern die Sommerferien begannen, wurde am Dienstag auf dem Schulhof der Sekundarschule Ciervisti noch einmal ordentlich gefeiert. Kann man besser in den Urlaub starten, als mit Musik, Spiel und jeder Menge Spaß?

 

Bevor gestern die Sommerferien begannen, feierten die Schüler der Zerbster Sekundarschule Ciervisti in der Fuhrstraße am Dienstag noch einmal ihr großes Schulhoffest. Schulleiterin Kirsten von Mandel nutzte die Gelegenheit, um ihre Schützlinge in den Sommer zu verabschieden. "Nach den kühlen Tagen kehrt pünktlich zu Ferienbeginn die Sonne und damit auch der Sommer zurück", sagte von Mandel. Sechs lange Woche keine Schule sondern ausschlafen, relaxen und den Tag genießen. "Was immer ihr auch tut, passt auf euch auf, wir würden gerne jeden von euch zu Schuljahresbeginn gesund und munter wiedersehen", gab sie den Schülern auch ein paar mahnende Worte mit auf den Weg.

 

Beim Gestalten von Glückwunschkarten ist viel Kreativität gefragt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.   Sie wurde mit dem Hubsteiger aus dem 2. Stock gerettet.

 

Anschließend wurde dann nur gefeiert. Die Schulband "The Hunters", allesamt Fünftklässler, heizten ihren Schul-kameraden mit handgemachter Live-Musik ordentlich ein. Die Jungs haben sich übrigens ganz alleine gefunden und proben regelmäßig. Die reicblich vorhandenen Instrumente in der Schule bieten den dazu beste Voraussetzungen.

 

Zahlreiche Vorführungen und Mitmach-Angebote
Neben reichlich Musik gab es zahlreiche Vorführungen und Mit-Mach-Angebote. So retteten die Jung-Kameraden der Zerbster Feuerwehr eine Referendarin mit dem Hubsteiger aus dem zweiten Stock des Schulgebäudes und demonstrierten eindrucksvoll, wie ein Sprungtuch funktioniert.

 

Manuela Kempf war mit ihren Hunden zum Schulhoffest gekommen und zeigte, dass ihre Vierbeiner weit mehr können als Sitz und Platz. So lief ihr Hund Lennox beispielsweise eine Strecke, an der sich Schüler mit einem leckeren Würstchen in der Hand als Spalier aufgestellt hatten.  Zum großen Erstaunen der Kinder beachtete der Hund die Leckerlis nicht einmal und rannte schnurstracks zu seinem Frauchen, ohne den Schälchen auch nur eines Blickes zu würdigen.

 

Die Schulband "The Hunters" heizt ordentlich ein.   Manuela Kempf demonstriert den Schülern eindrucksvoll, dass ihr Vierbeiner mehr kann als nur Sitz, Platz und Bleib.

(Fotos: Thomas Kirchner)

 

Außerdem gab es Stationen mit Dosenwerfen oder Sport-Stacking, kreatives Basteln und Denkaufgaben oder sportliche Angebote. Äußerst beliebt an diesem Vormittag war der Quad-Parcours. Hier drängten sich natürlich besonders die Jungs, um auf dem Schulhof ein paar Runden drehen zu können. Am Schießwagen der Zerbster Schützengilde waren gute Augen und ruhige Hände gefragt, ebenfalls ein beliebter Anlaufpunkt für die Ciervisti-Schüler. Hier konnten sie schon für das bevorstehende Zerbster Heimatfest üben.

 

So klang das Schuljahr mit jeder Menge Musik, Spaß und Unterhaltung aus. Es fehlten nur noch die Zeugnisse, um endgültig die Sommerferien  zu starten.

 

Insgesamt erhielten 484 Schüler am Mittwoch ihre "Giftblätter" inklusive des Abschlussjahrgangs, der seine Zeugnisse schon am Freitagabend überreicht bekam.

 

Geehrte Schüler

Kunstwettbewerb
Klasse 5/6

1. Platz: Alexis Kreuter,

2. Platz: Kimberley Dautz,

3. Platz: Oie Molenda

Klasse 7/8

1. Platz: Jaqueline Petzoldt,

2. Platz: Patricia Krüger,

3. Platz: Frederike Gollak

Klasse 9/10

1. Platz: Anja Franke,

2. Platz: Luise Kaufmann,

3. Platz: Laura Taube
Die besten Schüler mit einem Notenschnitt 1,5 und besser
Klasse 5 Marie Hemmerling und Julia Knape
Klasse 6

Jana Schäm und Timo Schwertner

Klasse 7 Hanna Demke und Michelle Dolch
Klasse 8 Sarah Menz und Melissa Stranzenbach
Klasse 9 Nico Beyer
Klasse 10 Anja Franke, Lisa Selchow, Maria Fritze, Loreen Müller und Antonia Schramm

 

 

Volksstimme

August 2018

Datum

Information

Quelle

 

08.08.18


Kurs: Lehrer üben Erste Hilfe (Von Daniela Apel)


Die Schule beginnt wieder und einige Lehrer frischen ihr Wissen in Sachen Erste Hilfe auf.

 

"Das ist ganz schön anstrengend", gesteht Andrea Schulze lächelnd. Rhythmisch und kraftvoll drückt sie auf den Brustkorb der unter ihr liegenden Puppe, bevor sie erneut mit der Beatmung beginnt. Jens Peine beobachtet die Wiederbelebungsversuche in der Ganztagsschule Ciervisti ganz genau. In der Aula testet der Ausbilder beim Malteser Hilfsdienst die Erste-Hilfe-Kenntnisse der Lehrkräfte. Alle zwei Jahre müssen die Pädagogen ihr Wissen um das richtige Verhalten in Notfallsituationen auffrischen.

 

 Lehrer aus Zerbst frischen ihre Kenntnisse in Sachen Erste Hilfe auf.

(Foto: Daniela Apel)


Lebensrettende Maßnahmen

Nun, kurz vor Schuljahresbeginn ist es wieder soweit. Jens Peine geht mit den Lehrern durch, wie jeder beim Auffinden einer verunfallten Person reagieren sollte. Denn: "Das Wichtigste ist, überhaupt was zu machen und nicht nur den Notruf abzusetzen", erklärt der Ausbilder, bevor er mit den Pädagogen die einzelnen Schritte durchgeht: vom Ansprechen des Patienten bis zu den verschiedenen lebensrettenden Maßnahmen.


 

Volksstimme

 

08.08.18

 


Verkürzter Start ins neue Schuljahr (Von Daniela Apel)

 

Der Physikraum ist renoviert, die Ganztagsangebote sind erweitert. An der Zerbster Sekundarschule kann das neue Schuljahr beginnen.

 

"Es geht sofort verkürzt los", sagt Schulleiterin Kirsten von Mandel. Die andauernde Hitzewelle hat die Ganztagsschule aufgeheizt. Trotz morgendlichem Lüften steigen die Temperaturen in den oberen Klassenräumen rasch wieder bis auf 38 Grad an. Deshalb wird die Pausenklingel am Donnerstag und Freitag die Unterrichtsstunden bereits nach 30 statt 45 Minuten beenden.

 

"Voraussichtlich werden wir die nächsten 14 Tage auch noch verkürzt unterrichten", glaubt von Mandel nicht an eine rasche Abkühlung. "Wir werden schauen, wie das mit den Busfahrplänen klappt." Sie weiß um die Schwierigkeit der zeitnahen Schülerbeförderung. "Die Eltern sollten sich darauf einstellen, eine langfristige Lösung zu finden, um ihre Kinder nach Hause zu bringen", schlägt sie die Bildung von Fahrgemeinschaften vor.

 

Auf verkürzten Unterricht einstellen

Die Auswirkungen der Hitze sind jedoch nicht die einzige Herausforderung, der sich die "Ciervisti"-Schule im neuen Schuljahr stellen muss. So fehlt nach wie vor ein Lehrer für das Prüfungsfach Ethik. "Aus dem Grund mussten wir die Ethikstunden kürzen, denn die Kollegin kann allein nicht alle Stunden abdecken", erklärt von Mandel.

 

"Ansonsten sind wir im Vergleich zu anderen Schulen ganz gut ausgestattet", ergänzt sie. Eine langzeitkranke Kollegin gibt es und der Fakt, dass keine Sprachklasse mehr existiert, müssen überbrückt werden. Die fünf jungen Emigranten sind genauso auf die Regelklassen aufgeteilt wie der Nachwuchs aus den Gastarbeiterfamilien. So ist für Klasse 5 ein polnisches Zwillingspärchen angemeldet, das noch über keinerlei Deutschkenntnisse verfügt. "Dank einer Kollegin schaffen wir es, die Kinder noch individuell zu fördern", berichtet von Mandel.

 

Bis zu 28 Schüler in einer Klasse

In die einzelnen Klassenstufen werden ebenfalls Rückkehrer vom Gymnasium integriert. "Das ist eine vergleichsweise relativ hohe Zahl", meint die Schulleiterin. Normal seien zwei oder drei, dieses Mal sind es jedoch zehn Mädchen und Jungen, mit denen sich die Gesamtzahl der Schüler auf 489 erhöht. Das führt zu Klassenstärken von bis zu 28 Schülern.

 

Mehr gibt die Raumkapazität nicht her. Grundsätzlich reichen die Räume im Schulgebäude an der Fuhrstraße nicht aus, weshalb der Landkreis als Schulträger weitere Räume für die neunten und zehnten Klassen im einstigen Frauenkloster an der Breite angemietet hat. Den hinteren Klausurflügel will die Stadt Zerbst zukünftig als zweiten Verwaltungsstandort nutzen und entsprechend sanieren.

 

Schulleiterin Kirsten von Mandel schaut sich das neu gestaltete Physikkabinett an.

(Foto: Daniela Apel)


Neue Räume erschließen

Der Unterricht soll fortan nur noch in dem an der Straße gelegenen Gebäudeteil stattfinden. Aus dem Grund ist eine Erschließung des zweiten Obergeschosses vorgesehen, was Brandschutzauflagen mit sich bringt. Voraussetzung ist unter anderem die Schaffung eines zweiten Fluchtweges. "Wir warten auf die Baugenehmigung", ist von Mandel gespannt auf die Umsetzung des Projektes – vor allem, wenn es während des laufenden Schulbetriebes in Angriff genommen wird.

 

Bereits realisiert ist eine andere Maßnahme: "Wir haben ein komplett neues Physikkabinett bekommen", freut sich Kirsten von Mandel. Zugleich bemerkt die Schulleiterin mit Blick auf das Außengelände, dass sie gern neuen Sand für den Beachvolleyballplatz hätteb. "Da sind wir am Rudern."

 

Hoffen auf besseres Internet

Auf Besserung hofft von Mandel ebenfalls beim Breitbandanschluss. Momentan funktioniere nur im Sekretariat die Internetverbindung. "Die Digitalisierung ist in der Schule nicht zu spüren", sagt sie.

 

Was spürbar ist, ist die neue Datenschutzverordnung. Der geforderte Umgang mit persönlichen Daten "bereitet mir noch Sorgen", gesteht von Mandel. Fotoerlaubnisse von jedem Schüler sind einzuholen und für weitere Veröffentlichungen, Dokumentationen usw. stets die Einwilligung der Erziehungsberechtigten.

 

Ganztagsangebote werden erweitert

Und das Schuljahr 2018/19 bringt weitere Neuerungen. "Wir haben neue Ganztagsangebote", verrät von Mandel. Neben einer Schreibwerkstatt für angehende Autoren und der Zusammenarbeit mit der Musikschule nennt sie den geplanten Capoeira-Kurs als Beispiel. Interessierte Schüler können sich da in brasilianischer Kampfkunst üben.

 

 

Volksstimme

 

 

14.08.18


Szenische Führung in der Fabrik: Ciervisti-Schüler präsentieren Projekt (Von Thomas Kirchner)


Schüler der Ganztagsschule "Ciervisti" erarbeiten derzeit im Rahmen eines von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Programms ein ortsbezogenes Theater-Projekt zum Thema "20er Jahre in Zerbst".

 

Unter dem Titel "Taglichtöffnungen" wird in kurzen Szenen an verschiedenen Orten auf dem Gelände der Essenzen-Fabrik in der Zerbster Kastanienallee 6 diese Zeit des kulturellen und politischen Umbruchs wieder lebendig.

 

Da geht es von der bürgerlichen Stube in die Maschinenhalle der Fabrik, von der Arbeitersiedlung mit den "Wandervögeln" hinaus in die Natur. Spannend ist, wie die Jugendlichen heute die "Goldenen 20er Jahre" interpretieren - als Aufbruch in die Moderne oder als Vorabend der Katastrophe des "Dritten Reiches".

 

Am Freitag um 13 Uhr wird das Projekt der Öffentlichkeit präsentiert, wobei die Zuschauer von Station zu Station durch diese Zeit geführt werden.

 

Am Freitag, den 7. September, um 18 Uhr ist eine weitere Aufführung geplant.

 

 

Volksstimme

 

15.08.18


Zerbster Schüler reisen in die Zwanziger (Von Daniela Apel)


In der Essenzen-Fabrik in Zerbst reisen Schüler in die Goldenen Zwanziger. Im Kesselraum der einstigen Zerbster Essenzen-Fabrik leben gestern die Zwanziger Jahre auf – zumindest gedanklich. Charlotte Lewald, John Stephan, Cassandra Sanowski, Leon Herrmann und Ian Kirchner (von links) versetzen sich fiktiv in diese längst vergangene Epoche. Gemeinsam mit weiteren Neuntklässlern der Ganztagsschule Ciervisti proben sie nun täglich für ihren Auftritt am Freitag. Unter dem Titel "Taglichtöffnungen" wollen die Jugendlichen die Zuschauer mit in diese Zeit des kulturellen und politischen Umbruchs nehmen.

 

Im Rahmen eines Projektes begeben sich Schüler auf eine Reise in die 20er Jahre: Charlotte Lewald, John Stephan, Cassandra Sanowski, Leon Herrmann und Ian Kirchner (von links). (Foto: Daniela Apel)


Kooperation mit Berliner Akademie

Unter Anleitung der Performancekünstlerin Ellen Kobe und des Philosophen David Mews erarbeiten sie sich Szenen, entwerfen Texte für eine Stummfilmsequenz auf Grundlage von Hans Falladas Roman "Ein Mann will nach oben" oder zimmern eine Armenküche zusammen, in der eine Kartoffel-Rüben-Suppe köcheln wird. Das Ergebnis diese in Kooperation mit der Berliner Akademie der Künste laufenden Projektes wird am 17. August ab 13 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert.


 

Volksstimme

 

18.08.18

 

Schüler tauchen szenisch in die Zwanziger Jahre ein (Von Daniela Apel)

 

Mit kurzen gespielten Szenen entführten Neuntklässler der Ganztagsschule Ciervisti gestern in die Zwanziger Jahre. Gemeinsam mit Performancekünstlerin Ellen Kobe und Philosoph David Mews sind sie in die längst vergangene Epoche eingetaucht, die von drastischer Geldentwertung ebenso geprägt war wie von kultureller Blüte, von plötzlicher Arbeitslosigkeit und glamourösen Tanzpalästen.

 

  (Foto: Daniela Apel)

 

Durchgeführt wurde das einwöchige Projekt in Kooperation mit der Berliner Akademie der Künste. Das Ergebnis präsentierten die Schüler in der Zerbster Essenzen-Fabrik. Zur stummen Sequenz des Films "Ein Mann will nach oben" nach Hans Fallada gestalteten sie eine eigene Live-Szene. Sie nahmen die Zuschauer zudem mit in eine Armenküche und ließen sie einem Kneipengespräch lauschen.

 

 

Volksstimme

 

20.08.18

 

Neuntklässler lassen die Zwanziger Jahre lebendig werden: Essenzen-Fabrik dient als Kulisse für Theaterprojekt (Von Daniela Apel)

 

Glitzernde Revue hier, bittere Armut dort - die 1920er Jahre waren eine Epoche der Kontraste, mit welcher sich die Mädchen und Jungen der 9c der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti nun genauer beschäftigten. Im Rahmen der "Kulturwelten" der Berliner Akademie der Künste begaben sie sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Unter Anleitung der Performancekünstlerin Ellen Kobe und des Philosophen David Mews beschäftigten sie sich mit dem Leben in den Zwanziger Jahren, einer Zeit des Umbruchs, in deren Zeichen die diesjährigen Veranstaltungen in der Zerbster Essenzen-Fabrik stehen.

 

Im einstigen Kesselhaus nutzten die Neuntklässler die Kulisse für eine Kneipenszene, in der es um das kulturelle Leben im Berlin der Zwanziger Jahre ging im Vergleich zur Zerbster Provinz.

 

Die frühere Fabrik zur Herstellung von Fruchtsaftessenzen diente denn auch als Veranstaltungsort für das einwöchige Theaterprojekt und vor allem als ideale Kulisse für die einzelnen Szenen, die entstehen sollten und zum Abschluss Eltern, Lehrern und weiteren interessierten Gästen am Freitag präsentiert wurden. Ellen Kobe begrüßte das Publikum in der einstigen Fabrikhalle, in der heute eine Bühne steht. Auslöser, um die Jugendlichen in die Welt der Zwanziger Jahre zu versetzen, sei die Literaturverfilmung "Ein Mann will nach oben" nach Hans Fallada in der Regie von Herbert Ballmann gewesen, berichtete Ellen Kobe. Darauf basierend schrieben die Neuntklässler eigene Dialoge, die sie szenisch umsetzten.

 

Für die erste diente die Romanverfilmung als stumme Grundlage. Zur Episode "Dunkle Geschäfte" gestalteten die Schüler eine Live-Szene, welche den Zuschauern die Hyperinflation nach Ende des Ersten Weltkrieges verdeutlichte, als die deutsche Währung stündlich an Wert verlor. Ganz anders schaute es in Berlin aus mit seinen glamourösen Tanzpalästen, wo die Frauen sogar in der Öffentlichkeit rauchten, wie das Publikum in der nächsten Szene erfuhr.

 

Aber auch das waren die Zwanziger Jahre: Viele verloren aus verschiedenen Gründen ihre Arbeit oder ihre Firma und landeten in der Armenküche

(Fotos: Daniela Apel)

 

Um die vielen damaligen Schicksale drehte sich eine weitere Szene im Garten der Essenzen-Fabrik. Dort legten drei Kinder einer längst nicht mehr existierenden Schusterfamilie einen Kartoffelacker an - die Mutter war mit einem anderen Mann abgehauen, der Vater trank nach dem Verlust der eigenen Schusterwerkstatt. Bettelnd versuchten sich die Kinder durchzuschlagen, bevor sie in der von den Neuntklässlern nachgebauten Armenküche landeten. Dort rundete der Ausschank der selbst gekochten Kartoffel-Steckrüben-Brennessel-Suppe die kurzweilige Aufführung ab.

 

Die filmische Dokumentation des Projektes wird am 7. September um 18 Uhr in der Essenzen-Fabrik gezeigt.

 

 

Volksstimme

 

23.08.18

 

Schüler erkunden Zerbst (Von Thomas Kirchner)

 

Technik-Unterricht muss nicht langweilig sein. Die Klasse 9a der Ganztagsschule Ciervisti sind dieser Tage in Zerbst unterwegs, um sich mit unterschiedlicher Architektur zu beschäftigen. Dabei setzen sich die Neuntklässler bei ihrem Stadtrundgang mit den verschiedenen Baustilen sowohl aus der Vergangenheit als auch aus der Gegenwart auseinander.

 

 (Foto: Thomas Kirchner)

 

Nicht nur die Baustile sind Thema, es geht auch um Baumaterialien, mit denen vor Jahrhunderten zum Teil imposante Gebäude errichtet worden sind, wie Technik-Lehrer Axel Krötzsch hier am ehemaligen Zisterzienserinnenkloster auf der Breite erläutert. "Neben der technischen und baulichen Sicht auf die Stadt, hat der Rundgang durch Zerbst noch einen weiteren positiven Aspekt. Die Schüler lernen so einiges über die wechselvolle Geschichte ihrer Heimatstadt und spannend ist dies allemahl", erläutert Axel Krötzsch.

 

 

Volksstimme

 

29.08.18

 

Schüler helfen Schülern: Patenschaftsprojekt an der Ciervisti-Schule geht in die elfte Runde (Von Daniela Apel)

 

Längst gehört es zum Konzept der Zerbster Ganztagsschule "Ciervisti", dass die hauptamtlichen Pädagogen von Jugendlichen der oberen Klassenstufen bei der individuellen Förderung von Schülern Unterstützung erhalten. "Schüler helfen Schülern" heißt das Projekt, das inzwischen ins elfte Jahr geht.

 

Junge Nachhilfelehrer erhalten Obolus

"Es ist eine schöne Sache, um viele zum Erfolg zu führen", findet Christian Keck. Der Steinmetzmeister ist amtierender Präsident des Rotary Clubs Zerbst, der das außerunterrichtliche Angebot von Anfang an begleitet. "Unser Beitrag ist, dass die Schüler-Lehrer mit einem kleinen Obolus für ihren Einsatz belohnt werden", erläutert Keck bei der jetzigen Vertragsunterzeichnung.

 

Die Jugendlichen, die in die Rolle der Nachhilfelehrer schlüpfen, erhalten vier Euro pro abgehaltener Stunde, wie es Petra Weise erläutert. Die Mathelehrerin betreut das Projekt, für das am Montagnachmittag eine weitere Runde offiziell eingeläutet wurde. Dazu fanden sich alle Beteiligten in der Aula der Sekundarschule ein.

 

Bevor es allerdings an die Unterzeichnung der 28 vorgefertigten Verträge ging, sorgte die neue Schulband "Noten-Hunters" mit bekannten Hits wie "Smoke on the water" oder "Hit the road Jack!" für einen rockigen Auftakt.

 

Ganztagsschulkoordinator Ralph Schammer (links) und Christian Keck, Präsident der Rotarier, lassen zunächst Anna-Alexandra Willnow und Lilly Marlen Krüger den Vertrag unterzeichnen. (Foto: Daniela Apel)

 

"Bis zuletzt haben wir an den Verträgen gearbeitet", begrüßte anschließend Ganztagsschulkoordinator Ralph Schammer die Anwesenden. Grund sei, dass es in diesem Schuljahr deutlich mehr Schüler aus den fünften und sechsten Klassen gebe, die sich für das Nachhilfeprojekt angemeldet haben als ältere Schüler, die eine Lernpatenschaft übernehmen, um unter anderem bei den Hausaufgaben zu helfen oder Defizite in Deutsch oder Mathe auszugleichen.

 

Ältere Schüler profitieren von ihrem Einsatz

Für die Jugendlichen, die als Tutor agieren, sei die Nachhilfe ebenfalls nützlich, legte Petra Weise dar. Die Acht-, Neunt- und Zehntklässler müssten nicht nur überlegen, wie sich komplizierte Sachverhalte einfach erklären lassen. Für sie selbst sei die Nachhilfe auch eine gute Auffrischung des Stoffes und eine ideale Prüfungsvorbereitung.

 

Erstmals finden sich auch Zehntklässler unter den Schülern, die die spezielle Förderung in Anspruch nehmen und zwar freiwillig. "Sonst würde die Nachhilfe nichts bringen", sagt Petra Weise.

 

 

Volksstimme

September 2018

Datum

Information

Quelle

 

01./02.

09.18


Schüler helfen Schülern: Lernpatenschaftsverträge an Ciervisti unterschrieben (Von Gerhard Block)


"Schüler helfen Schülern", so das Motto der Aktion, die sich seit zehn Jahren in der Zerbster Sekundarschule "Ciervisti" bewährt hat. Nun wurden in feierlicher Form in der Aula die neuen Jahresverträge unterzeichnet.

 

Zur kleinen Feierstunde spielte die Schulband zu Beginn drei Lieder.

 

Mädchen und Jungen der 8., 9. und 10. Klassen helfen jüngeren, aber auch gleichaltrigen Mitschülern in bestimmten Fächern, ihr Wissen zu erweitern und damit ihre Zensuren zu verbessern. "In diesem Jahr sind es 28 Helfer, die Hilfestellung leisten. Sie treffen sich jeweils dienstags nach dem regulären Unterricht für eine Stunde in der Schule", berichtete der Ganztagsschulkoordinator Ralph Schammer vor der Unterzeichnung.

 

Im Beisein vom Ciervisti-Ganztagsschulkoordinator Ralph Schammer (links) und dem amtierenden Präsidenten des Rotary Club Zerbst, Christian Keck, unterschrieben u. a. auch der Schüler-Lehrer Ian Kirchner und der Schüler Tim Niemand den Vertrag. Fotos: Gerhard Block

 

Das freut auch den amtierenden Präsidenten des Rotary Club Zerbst, Christian Keck. "Wir stehen ihnen gern zur Seite und geben hierfür gern eine Unterstützung". So sponsert der Rotary Club Zerbst den Schüler-Lehrem für jede gegebene Nachhilfestunde 4 Euro und bedankt sich so in dieser finanziellen Form bei den Helfern. Das Projekt wird von der Lehrerin Petra Weise betreut.

 

Im vorigen Schuljahr waren es 15 Helfer, die 15 Mitschüler in dieser Form unterstützten.


 

General-Anzeiger

 

15.09.18

 


Zehntklässler im Dreikampf (Von Daniela Apel)

 

"Höher, schneller, weiter" lautete gestern Vormittag das Motto im Zerbster Jahnstadion. Die Zehntklässler der Ganztagsschule Ciervisti maßen sich dort im Dreikampf. Anlass war das Sportfest der zukünftigen Schulabgänger, das stets als Leichtathletikabschluss stattfindet. So warteten auch keine Medaillen und Urkunden auf die Mädchen und Jungen. Stattdessen wurden ihre jeweiligen Leistungen benotet. Allerdings gingen die besten Ergebnisse in die Schulwertung ein.

 

(Foto: Daniela Apel)

 

Neben dem Weitsprung traten die Zehntklässler im Kugelstoßen und im 100-Meter-Lauf an. Darüber hinaus stand ein Ausdauerlauf über 27 Minuten auf dem sportlichen Programm. Das traditionelle Sportfest der übrigen Klassenstufen ist Mitte Mai geplant, wenn die Zehntklässler bereits auf ein gutes Abschneiden bei den schriftlichen Prüfungen hoffen und in Gedanken schon bei den mündlichen Prüfungen sind.

 

 

Volksstimme

 

 

22.09.18


Marine-Mobil legt auf Zerbster Schulhof an: Sekundarschüler informieren sich über Teilstreitkraft der Bundeswehr (Von Daniela Apel)


Mit keiner Fregatte, sondern mit einem Info-Mobil reiste das Marine-Team um Andreas Riedel am gestrigen Freitag in der Ganztagsschule Ciervisti an. Unter dem Motto "Meer. Für Dich." klärte der Hauptbootsmann die Mädchen und Jungen über das Tätigkeitsfeld der Marinesoldaten auf - über das Schützen der Seewege vor Angriffen moderner Piraten und ihrem Einsatz in der Flüchtlingshilfe. Auch, dass die Marine zur Bundeswehr gehört, sei für so manchen neu, erzählte Riedel. Gern beantwortete er die Fragen der Schüler.

 

Kleine Knotenkunde

Obermaat Werner und Oberstabsgefreiter Ortiz-Arnaldo standen ebenfalls bereit, um mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Auf lockere Weise unterhielten sich die beiden mit den Schülern über Berufswünsche und Ausbildungsmöglichkeiten und das nicht zwingend bei der Marine. Denn wie Andreas Riedel betonte, sind sie als Öffentlichkeitstteam nicht zur Nachwuchsgewinnung vor Ort, sondern um zu informieren. Natürlich auch über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten, für die es bei konkretem Interesse allerdings einen anderen Ansprechpartner gebe.

 

Oberstabsgefreiter Ortiz-Arnaldo und Obermaat Werner unterhielten sich mit den Sekundarschülern über die Marine. (Foto: Daniela Apel)

 

Besonders gefragt bei den Jungen waren die Dienstgradabzeichen der Marine, die es in Visitenkartengröße abgedruckt zum Mitnehmen gab. Außerdem konnten die Schüler in die Knotenkunde eintauchen und sich einen geknoteten Schlüsselanhänger mitnehmen.

 

 

Volksstimme

 

22./

23.09.18


Höher, weiter, schneller: 10. Klassen-Sekundarschüler schwitzten auf Sportfest (Von Gerhard Block)


Höher, weiter, schneller, könnte der Slogan des kürzlich durchgeführten Sportfestes der drei 10. Klassen der Zerbster Ganztagsschule "Ciervisti" lauten. Die etwa 70 Mädchen und Jungen der Klassen 10a, 10b und 10c führten im Zerbster Jahn-Stadion eine Leistungsfeststellung durch. So galt es in der Disziplin Kugelstoßen, die schweren Kugeln so weit wie möglich zu werfen.

 

Hier beim Kugelstoßen zeigten die Jungen Stärke. Etwa 70 Schüler der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti nahmen am leichtathletischen Sportfest teil.   wichtige Sportzensur für ^B  Auch die Mädchen kämpften in den Sportarten, wie hier beim Weitsprung.

(Fotos: Gerhard Block)

 

Während der eine es mit Leichtigkeit auf mehrere Meter schaffte, erzielten andere trotz großer Anstrengungen nur geringe Weiten. Ebenso war es beim Weitsprung. Aufpassen beim Übertreten war unter anderem angesagt, um den Sprung werten zu können. Besonders außer Atem kam so mancher bei den beiden letzten beiden Disziplinen. 100-Meter-Lauf und abschließender Ausdauerlauf holten das Letzte aus den Schülern heraus.

 

Alle, na ja fast alle jungen Sportler, strengten sich an, gute Leistungen zu zeigen, nicht zuletzt, da sie am Ende für ihre Anstrengungen eine wichtige Sportzensur für den Bereich Leichtathletik erhielten.


 

General-Anzeiger

 

29.09.18


Hier ist Tempo gefragt (Von Thomas Kirchner)


Schnelligkeit ist keine Hexerei, sagt man im Volksmund. Das war gestern Vormittag bei den Schülern der Ganztagsschule Ciervisti live zu erleben. Der Wettkampfablauf war straff organisiert.

 

Zwischen 8 und 9.30 Uhr gingen die verschiedenen Altersklassen - Jungen und Mädchen getrennt - auf die Strecke. Insgesamt waren 487 Mädchen und Jungen der Ganztagsschule aufgefordert, sich an diesem traditionsreichen Lauf zu beteiligen.

 

 (Foto: Thomas Kirchner)

 

Im Ziel erhielten die drei Erstplatzierten jeder Klasse eine Urkunde. Die Leistung von Robin Buchmann aus der Klasse 7a ist besonders hervorzuheben. Er verpasste den Streckenrekord um nur 8 Sekunden und ist damit schnellster Ciervisti-Läufer. Bei den Mädchen ist Angelina Tamer aus der Klasse 5b mit einer Zeit von 9:48 Minuten schnellste Ciervisti-Läuferin des Jahres 2018. Die Siegerehrung erfolgt am Montag, den 15. Oktober.


 

Volksstimme

Oktober 2018

Datum

Information

Quelle

 

05.10.18

 


Neuer Boden für die Schule (Von Thomas Kirchner)

 

Viele Schulen nutzen die Ferienzeit, um fällige Reparaturen ausführen zu lassen. So auch die Lindauer Grundschule "An der Burg". Hier soll in einigen Räumen der Fußboden neu verlegt werden. Nun stellten die Handwerker fest, dass es ein Leck bei den Heizungsrohren in der Decke gibt. Werner Kieler, von der gleichnamigen Lindauer Sanitärfirma, macht sich sogleich an die Behebung des Schadens.

 

Marvin Gehrmann bei seiner Ferienarbeit  (Foto: Thomas Kirchner)

 

An seiner Seite Marvin Gehrmann . Der 17-jährige schnuppert in den Herbstferien in verschiedene Handwerksberufe. "Nächstes Jahr beginne ich eine Ausbildung", sagt der junge Mann. Er wolle ein Handwerk erlernen, "nur welches es wird, da bin ich mir noch nicht sicher", erklärt Marvin. Werner Kieler freut es: "Egal, ob er nun Heizung-Sanitär oder einen anderen Handwerksberuf wählt, schön ist, dass sich doch noch Jugendliche für ein Handwerk entscheiden."

 

 

Volksstimme

 

13./14.

10.18


Von Seemanns-Knoten: Marine-Mobil machte Station in Zerbst (Von Gerhard Block)


Auch Schüler der Klasse 9a der Zerbster Ciervisti-Ganztagsschule interessierten sich für die Berufsmöglichkeiten bei der Marine. So gaben Hauptbootsmann Andreas Riedel und sein Team vom Presse- und Informationszentrum der Marine Berlin, angereist mit dem Marine-Mobil, auf dem Schulhof, am Stand Hinweise über Grund- und Einstellungsvoraussetzungen und zeigten nicht zuletzt die Laufbahn- bzw. Ausbildungsmöglichkeiten auf. Sie beantworteten Fragen der interessierten Schüler und zeigten als Auflockerung praktische Techniken der Seemanns-Knotenkunde. Im Marine-Mobil selbst waren verschiedene Exponate, wie z. B. Schiffemodelle und weitere Marine-Ausstellungsstücke zu sehen.

 

Am Infostand der Marine erhielten auch die Schüler der Klasse 9a der Zerbster Ciervisti-Ganztagsschule wichtige Hinweise über die Berufsmöglichkeiten.  (Foto: Gerhard Block)

 

Insgesamt vier Stunden waren die Kameraden im Rahmen der Marine-Schulwoche hier in Zerbst, nachdem sie zuvor in anderen Schulen Station gemacht hatten, berichtete Andreas Riedel und fügte an: "Wir sind aus Berlin gekommen, um Wert auf die Öffentlichkeitsarbeit zu legen. Im Vordergrund steht, die Marine mit ihren Aufgaben in der Vielfalt zu zeigen, um sie in ihrer Bandbreite zu präsentieren". Hier in den Schulen bekommen die Mädchen und Jungen den Marine-Soldat sozusagen hautnah zum Anfassen und die Fragen aus erster Hand beantwortet.

 

General-Anzeiger

 

15.10.18

 

Schüler versuchen sich im Beruf: Projekt "Ferien im Unternehmen" stößt in Zerbst auf wenig Resonanz (Von Esther Sophie Enke)

 

Ob Schülerpraktika, Tag der Berufe oder Ferienjobs, dass Angebot seinen Traumberuf zu finden ist groß. Eine Möglichkeit der Berufsorientierung biete unter anderem auch das Projekt "Ferientage im Unternehmen".

 

"Es hat mir sehr gut gefallen und ich hatte ganz viel Spaß", verrät Lukas Franke , der sich im Rahmen des Projektes "Ferientage im Unternehmen" einige Tage im Freien Kindergarten Zerbst mit dem Beruf des Erziehers vertraut machte. Der 12-Jährige geht in die 7. Klasse der Sekundarschule Ciervisti. Erzieher will er schon immer werden.

 

"Lukas hat in dieser Woche unsere Erzieher unterstützt, mit den Kindern an den Ferienprojekten teilgenommen aber auch beim Aufräumen und Essen verteilen geholfen", sagt Kita-Leiterin Silke Alarich.  Außerdem habe er auch seine eigenen Ideen miteingebracht und mit den Kindern Nüsse geknackt, die er selbst von Zuhause mitgebracht hat.

 

Für das Projekt "Ferientage in Unternehmen" haben sich mehr als zehn Unternehmen in Zerbst bereit erklärt, Schüler aufzunehmen und ihnen unterschiedlichste Karrieremöglichkeiten vorzustellen.

 

Lukas Franke (links) knackt hier mit Arne, Karl und Lionel Nüsse. Lukas geht in die 7. Klasse und will später Erzieher werden. In der freien Kita verschafft er sich einen Eindruck.   (Foto: Esther Sophie Enke)

 

Unternehmen zeigen sich enttäuscht über Teilnahme

Das breit gefächerte Angebot, dass von Steuerfachangestellter über Industriemechaniker bis hin zu Erzieher und vielem mehr reichte, wurde allerdings nur bedingt angenommen.

 

Andere Unternehmen, wie beispielsweise das Autohaus Böttche, die Firma Partheil, die GOB Steuerberatungsgesellschaft oder die Mechanische Werkstatt Enke zeigen sich auf Nachfrage überrascht und enttäuscht, dass das Angebot nicht mehr genutzt wurde. An mangelnder Werbung für das Projekt kann es allerdings nicht gelegen haben.

 

"Mich überrascht es auch, dass nicht mehr Jugendliche dieses Angebot genutzt haben und wir anscheinend das einzige Unternehmen in Zerbst sind, die einen Schüler für mehrere Tage zum ,Schnuppern' hatten," gesteht die Kita-Leiterin.  Es sei für die Unternehmen eine Herausforderung, so jungen Leuten Berufe näher zu bringen, erklärt Alarich. "Man macht sich schon Gedanken darüber, welche Aufgaben man den Schülern übertragen könnte, was ihnen Spaß macht, ihnen den Beruf aber auch näher bringt und wie man sie dafür begeistern könnte", ergänzt sie.

 

Weitere Auflage des Projektes auch 2019

"Ich habe in der Zeitung und im Internet darüber gelesen, außerdem gab es auch Werbung für das Projekt in meiner Schule," erzählt Lukas.  Bleibt zu hoffen, dass das Angebot in kommenden Jahren wieder besser genutzt wird, denn nicht jeder weiß wie Lukas schon so früh, was sein Traumberuf ist.

 

Initiiert wird das Projekt durch die Arbeitsagentur und der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld (EWG). "Sicherlich hätten wir uns eine größere Beteiligung durch die Schüler gewünscht, denn die Unternehmen haben über 400 Angebote vorgehalten, um den Jugendlichen einen Einblick in die Betriebe zu gewähren", erklärt Stephan Spehr, Projektleiter der EWG.

 

Dennoch wolle man an diesem besonderen Ferienerlebnis festhalten. Es werde auch im nächsten Jahr die Ferientage in Unternehmen geben.

 

 

Volksstimme

 

17.10.18

 

487 Schüler gingen an den Start: 12. Ciervistilauf an der Sekundarschule (Von Gerhard Block und Anne Handrich)

 

Der Wettkampfablauf war straff organisiert. So beteiligten sich die Mädchen der Klassen 5 und 6 am 12. Ciervistilauf 2018 der Zerbster Sekundar-Ganztagschule und gingen als Erstes um 7.50 Uhr an den Start.

 

Lehrerin Anne Handrich gibt den Schülern zuerst noch einige Hinweise und Erklärungen zum Lauf und dann den Startschuss.

 

Ab 8.30 Uhr gingen die Jungen dieser Altersklassen auf die Strecke. Ab 9 Uhr starteten die Mädchen aus den Klassen 7, 8 und 9. Um 9.30 Uhr folgten die Jungen.

 

Auch die Mädchen gaben ihr Bestes und wurden von den Jungen angefeuert.

 

Insgesamt waren 487 Mädchen und Jungen der Schule aufgefordert, sich an diesem traditionsreichen Lauf zu beteiligen.

 

Jede Sekunde zählt. 487 Schülerinnen und Schüler gingen an den Start. Die Siegerehrung erfolgte nach den Ferien am Montag, dem 15. Oktober.

(Fotos: Gerhard Block)

 

Die Vorjahressieger erhielten vor dem Lauf die Favoritenstartnummern. Sie waren für alle anderen Läufer gut einzusehen.

 

 

Im Ziel erhielten die drei Erstplatzierten jeder Klasse Urkunden. Die Auswertung im Anschluss konnte ohne Zeitdruck erfolgen. Die Siegerehrung erfolgte nach den Ferien am Montag, dem 15. Oktober, in der 7. Stunde vor der Aula.

 

 

General-Anzeiger

 

19.10.18

 

Was macht ein Bundespolizist? (Von Thomas Kirchner)

 

Die Bundespolizei ging gestern in der Zerbster Sekundarschule auf Nachwuchsfang. Die beiden Einstellungsberater Kevin Braese (rechts) und Robert Dietrich erläuterten den Jugendlichen den Unterschied zwischen den verschiedenen Bereichen der Polizei sowie die Aufgaben der Bundespolizei. "Wir sorgen für Sicherheit an Flughäfen und Bahnhöfen, auf See und in der Luft", erklärt Kevin Braese. In anderen Einsatzbereichen werde gegen Schleuserringe, nach Kriminellen gefahndet, oder die Goldreserven der Bundesbank geschützt.

 

  (Foto: Thomas Kirchner)

 

Aber auch Berufsanfänger wie Fachkräfte können in unterschiedlichen Bereichen einsteigen, so zum Beispiel im Polizeivollzugsdienst, in der Polizeitechnik oder IT. Die Schüler konnten in der Sporthalle darin auch gleich testen, ob Fitness und bestimmte körperliche Anforderungen, die im Polizeidienst erforderlich sind, entsprechen.

 

 

Volksstimme

 

27./28.

10.18

 

Unter die Lupe genommen: Ciervisti lud zukünftige Schüler der 5. Klassen ein (Von Gerhard Block)

 

Luca und Lukas zeigen gerade Leon und André im Chemieraum, wie das Experiment mit der Farbzerlegung funktioniert. André ist Schüler der 4. Klasse der Zerbster Lindgren-Grundschule und kam mit seinen Eltern zum Tag der offenen Tür am Mittwoch in die Ciervisti-Ganztagsschule, um hineinzuschnuppern. Er und alle Schüler der 4. Klassen aller Grundschulen erhielten die Einladung der Schule, wurden von Schülerlotsen der Ganztagsschule in Gruppen durch die Räume geführt und konnten sich von der Vielfalt der Schülerfirma und anderen schulischen Aktivitäten überzeugen. Schließlich ging es an diesem Tag darum, sich als Schule den vielleicht neuen Fünftklässlern, die im kommenden Schuljahr die Ciervisti besuchen wollen, einen Einblick in das hiesige Schulleben zu geben.

 

Schüler bewunderten Arbeiten, die im Kunstunterricht entstanden sind.

 

Zeigten sie den Interessierten doch auch, was hier die Schüler neben dem Schulbankdrücken im Schulleben noch erwartet. So berichteten z. B. die Streitschlichter über ihre Arbeit. Aufmerksamkeit fanden die Sport-Stacker, die ihre Schnelligkeit beim Becherstapeln bewiesen. Nicht ohne Stolz zeigte man den Mädchen und Jungen, die auch u. a. ihre Eltern und Geschwister im "Schlepptau" hatten, den neuen Chemieraum. Zum Schmunzeln brachte die Theatergruppe die Zuschauer, die ihre Sketche vorführte. Die Schüler bewunderten Arbeiten, die im Kunstunterricht entstanden sind und verkosteten leckeren Kuchen. Der wurde im Hauswirtschaftsunterricht gebacken. Lernen doch hier die Kinder das Einmaleins des täglichen Lebens neben Kochen und Backen auch das ABC, eine eigene Wohnung einzurichten oder das Nähen.

 

Zur Begrüßung gab es einen kulturell-musikalischen Einstand.

(Fotos: Gerhard Block)

 

Und vor dieser Einführung erlebten alle in der Aula ein zur Begrüßung sozusagen als kulturell-musikalischen Einstand, Auftritte der Schülerband, der Percussionsgruppe und der Gruppe "Tanzen".

 

 

General-Anzeiger

 

29.10.18

 

Ciervistis geben Einblick in ihren vielfältigen Schulalltag: Tag der offenen Tür an der Zerbster Ganztagsschule richtet sich an künftige Fünftklässler (Von Florian Westphal)

 

Luca und Lukas zeigen gerade Leon und Andre im Chemieraum, wie das Experiment mit der Farbzerlegung funktioniert. Andre ist Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule. Gemeinsam mit seinen Eltern ist der Viertklässler am Mittwochnachmittag in die Ganztagsschule Ciervisti gekommen, um beim Tag der offenen Tür dort einmal hineinzuschnuppern.

 

Im Chemieraum der Ganztagsschule zeigten Luca und Lukas den Kindern Leon und Andre, wie die Farbzerlegung funktioniert.

 

Sämtliche Viertklässler aller Grundschulen hatten die Einladung der Schule erhalten. Sie wurden von Schülerlotsen der Ganztagsschule in Gruppen durch die Räume geführt und konnten sich von der Vielfalt der Schülerfirmen und anderen schulischen Aktivitäten überzeugen. Schließlich ging es an diesem Tag darum, den zukünftigen Fünftklässlem, die im kommenden Schuljahr die Ciervisti besuchen wollen, einen Einblick in das hiesige Schulleben zu geben.

 

Zeigten sie den Interessierten doch auch, was hier die Schüler neben dem Schulbankdrücken im Schulleben noch erwartet. So berichteten unter anderem die Streitschlichter über ihre Arbeit. Aufmerksamkeit fanden die Sport-Stacker, die ihre Schnelligkeit beim Becherstapeln bewiesen. Nicht ohne Stolz zeigte man den Mädchen und Jungen, die neben ihren Eltern auch Geschwister im Schlepptau hatten, den neuen Chemieraum. Zum Schmunzeln brachte die Theatergruppe die Zuschauer, die ihre Sketche vorführte.

 

Die Schülerband "No hunters" gestaltete das Programm zum Auftakt des "Tages der offenen Tür" mit.

(Fotos: Florian Westphal)

 

Die Viertklässler bewunderten Arbeiten, die im Kunstunterricht entstanden sind und verkosteten leckeren Kuchen. Dieser wurde im Hauswirtschaftsunterricht gebacken. Dort lernen die Kinder das Einmaleins des täglichen Lebens - neben Kochen und Backen gehören dazu ebenfalls das ABC, eine eigene Wohnung einzurichten, oder auch das Nähen.

 

Bevor die Führungen starteten, erlebten alle in der Aula zur Begrüßung, sozusagen als kulturell-musikalischen Einstand, Auftritte der Schülerband, der Percussionsgruppe und der Gruppe "Tanzen". Und auch das tolle Kuchenbuffett soll nicht vergessen werden.

 

 

Volksstimme

November 2018

Datum

Information

Quelle

 

17.11.18

 


Fantasy in Ciervisti (Von Thomas Kirchner)

 

(Foto: Thomas Kirchner)

 

Wenn "Coraline" durch eine bestimmte Tür in ihrem neuen Zuhause geht, betritt sie ein anderes Haus, in dem allerdings alles irgendwie besser ist als bei sich. Aus diesem Fantasy Roman hat Christina Dammann in der Ciervistischule gelesen.

 

 

Volksstimme

Dezember 2018

Datum

Information

Quelle

 

01.12.18

 


Ben Heinecke ist Ciervisti-Vorlesekönig: Wettbewerbsteilnehmer müssen zwei Texte vorlesen - einen aus ihrem Lieblingsbuch und einen unbekannten (Von Thomas Kirchner)

 

Am Donnerstagmittag kürte eine Jury, bestehend aus den Deutschlehrern und Ulrike Leps aus der Zerbster Stadtbibliothek, den Vorlesekönig der 6. Klassen der Zerbster Sekundarschule Ciervisti.

 

"Der Vorlesewettbewerb ist seit Jahren ein fester Bestandteil unserer Schule, wie beispielsweise auch die Matheolympiade, die in wenigen Tagen ausgetragen wird", sagt Antje Bamberg, Organisatorin des Wettbewerbs.

 

Tempo, Aussprache, Betonung und Lesetechnik - das sind sicher die wichtigsten Kriterien, die entscheidend sind für einen guten Eindruck bei der Jury des Vorlesewettbewerbs.

 

  Von links: Anthony Kleest, Tim Miczka, Paul-Leon Böttge, Jasmin Lorelei Stern, Jamie-Lucienne Wendt und sitzend Ben Heinecke stellen sich beim Vorlesewettbewerb der Jury.

(Foto: Thomas Kirchner)

 

Insgesamt traten sechs Schüler gegeneinander an, Anthony Kleest, Tim Miczka, Paul-Leon Böttge, Jasmin Stern, Jamie-Lucienne Wendt und Ben Heinecke.

 

Die Sechs hatten zwei Texte zu lesen. Zum ersten durften sie eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen. Hier machte natürlich die Übung alle zum Vorlesekönig.

 

Zu hören waren beispielsweise Passagen aus den Büchern "Charlottes Traumpferd", "Spur der Erpresser", "Tom Gates", "Meine ziemlich beste Freundin" oder "Huckleberrys letzter Sommer".

 

Im zweiten Durchgang wurde es dann schon schwieriger. Die Jury hatte für alle Wettbewerbsteilnehmer einen unbekannten Text ausgewählt. Obwohl auch hier alle Sechstklässler hervorragendes zu Gehör brachten, waren doch geringfügige Unterschiede zu hören, die wohl am Ende über den Sieg entschieden haben. So kann es am Ende wie bei allen Wettbewerben, immer nur einen Sieger geben. Das ist umso schwieriger, wenn alle ihr Bestes gegeben haben.

 

Ben Heinecke konnte die Jury mit seinen zwei gelesenen Texten dann wohl am besten überzeugen und holte sich den Sieg. Anthony Kleest erlas sich Platz zwei und Jasmin Stern erkämpfte sich Platz drei.

 

Als Preis winkte allen drei Gewinnern, natürlich neuer Lesestoff in Form von Büchergutscheinen.

 

 

Volksstimme

 

 

11.12.18


Kreativ: Zerbster Schulen feiern den Advent: Die Kleinen und Großen präsentieren ihren Gästen vorweihnachtliche Lieder, Gedichte und Theaterstücke (Von Thomas Kirchner)

 

Seit Wochen proben die Kinder und Jugendlichen der Zerbster Schulen für ihre Weihnachtskonzerte. Wollen sie doch ihre Eltern, Großeltern, Verwandten und Freundest Liedern und Gedichten auf die Vorweihnachtszeit einstimmen.


Die Schulband "Ciervisti Players" eröffnete das Programm mit dem Wham-Klassiker "Last Christmas" und begeistert das Publikum.


Die Schüler freuen sich auf ihr alljährliches Weihnachtsprogramm und die kleinen, selbst organisierten Adventsmärkte. Und so war es auch am Mittwoch in der Zerbster Grundschule "An der Stadtmauer" und am Freitag in Ganztagsschule Ciervisti in der Fuhrstraße.


Letztere präsentierten den Mitschülern und Besuchern, unter ihnen auch Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD), Landtagsmitglied Holger Hövelmann (SPD) und Bewohner des Seniorenheimes "Am Frauentor", eine einstündige Weihnachtsshow in der Aula.


Um die beliebte Soljanka kümmert sich Leon auf dem Schulhof.   Natürlich waren auch beliebte Weihnachtslieder wie "Jingle Bells", hier gespielt von der Ukulele-Band der Schule, zu hören.

(Fotos: Thomas Kirchner)


Die Schülerband "Ciervisti Players" eröffnete den Show-Reigen mit dem Wham-Weihnachtklassiker "Last Christmas". Das Instrumental-Trio begeisterte die Zuschauer mit Songs wie "Kling Glöckchen" oder dem Soundtrack des Hollywoodstreifens "Fluch der Karibik" mit Saxofon und Klarinette. Die Theatergruppe mimte ein Schneegestöber, wo sich immer wieder Hagelkörner untermischten.


Evelina und Laura verkaufen im Speiseraum der Schule selbstgebastelte Weihnachtsdekoration. Sie hoffen auf viel Umsatz.


Der selbst gestaltete Markt im Bereich des Schulgebäudes und auf dem Hof stand natürlicih ganz im Zeichen von Weihnachten. Der Renner waren dabei die selbst gekochte Soljanka und das Kuchenbuffet.


Die Theatergruppe der Schule stellt ein Schneegestöber nach.


Die Besucher hatten die Gelegenheit, auf dem Flohmarkt in Büchern oder durch gebastelten Weihnachtsschmuck zu stöbern oder sie versuchten ihr Glück bei einer Tombola.


 

Volksstimme

(gekürzt)

 

18.12.18


Neue Pumpe für den Ökogarten (Von Thomas Kirchner)


Vor Beginn des Weihnachtskonzertes der Zerbster Sekundarschule "Ciervisti" nutzte Landtagsmitglied, Holger Hövelmann (SPD) die Gelegenheit, eine neue Pumpe für den Ökogarten - quasi als Weihnachtsgeschenk an Tobias Fechner (links) vom Förderverein der Schule und an Schulleiterin Kirsten von Mandel zu übergeben. "Eine Pumpe im Ökogarten der Schule hat den langen und trockenen Sommer wohl nicht überstanden", sagt Schulleiterin Kirsten von Mandel. So musste irgendwie eine neue beschafft werden. So sei der Förderverein der Schule an Holger Hövelmann herangetreten und hatte ihn gefragt, ob er nicht helfen könne. "Ich habe gar nicht lange überlegt", erklärt Holger Hövelmann bei der Übergabe der Pumpe.

 

 (Foto: Thomas Kirchner)

 

Er sei selbst einmal Schüler dieser Schule gewesen. "Das ist allerdings schon ein paar Tage her", sagt Hövelmann mit einem Augenzwinkern. Die Frage ob er ein wenig Geld locker mache, um den Förderverein zu unterstützen, stellte sich ihm eigentlich nicht. "Ich habe also Geld für den Ökogarten locker gemacht und hier ist eure neue Pumpe", wandte er sich an die Schüler.

 

Und wenn er diese Aula sehe, dann freue er sich immer noch, dass man damals die Entscheidung getroffen habe, den Anbau zu realisieren. "Ich glaube das hat sich gelohnt und wie man sieht, wird sie auch super genutzt", so Hövelmann.


 

Volksstimme

 

18.12.18


Schüler erkämpfen Sportabzeichen


Vor wenigen Tagen haben die Schüler der Zerbster Sekundarschule "Ciervisti" ihre Sportabzeichen erhalten. "Mittlerweile haben da auch zahlreiche Ausbildungsbetriebe - wie beispielsweise die Polizei, die Bundespolizei oder der Zoll - bei der Auswahl ihrer Azubis ein Auge drauf", weiß Sportlehrerin Anne Handrich (hinten, Mitte).

 

 

Geschafft haben das Abzeichen unter anderem Justin Kleier (Bronze, hinten links), Kevin Leon Steinke (Silber, hinten rechts), Vivian Neubert (Bronze, vorne links) und Ann-Sue Borgsdorf (Silber).

 

Insgesamt konnte Anne Handrich 49 Sportabzeichen, davon zehn in Bronze, 27 in Silber und schließlich 12 in Gold vergeben. Zu den Disziplinen, die für das Sportabzeichen zu absolvieren sind, gehören unter anderem das Schwimmen, Laufen, Springen oder das Werfen. Besonders hervorzuheben seien die Leistungen von Robin und Sophie, die ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr verbessern konnten und so wieder das Sportabzeichen in Gold erkämpft haben.


 

Volksstimme

 

19.12.18


Junge Rechenkünstler stellen sich kniffligen Knobelaufgaben: Ganztagsschule Ciervisti veranstaltet zum zwölften Mal eine interne Mathe-Olympiade (Von Daniela Apel)


Bevor die Fünft- bis Zehntklässler der Ganztagsschule Ciervisti heute ganz entspannt in die Weihnachtsferien starten, jonglieren 85 von ihnen am Montag 90 Minuten lang eifrig mit Zahlen und Formeln. Bereits seit zwölf Jahren findet die schulinterne Mathematikolympiade statt, die nun wieder die Köpfe der jungen Rechenfans qualmen ließ.

 

Ohne Taschenrechner und Tafelwerk versuchen sie unter äußerster Konzentration die verschiedenen Aufgaben zu lösen. Neben dem simplen Einmaleins ist logisches Denken gefragt, mitunter lassen sich die kniffligen Knobeleien auch durch Probieren lösen.

 

"Die Schüler sollen beweisen, dass sie in der Lage sind, mathematische Grundsätze in alltäglichen Situationen anzuwenden", erläutert Andrea Schulze. Zufrieden beobachtet die Ganztagsschulkoordinatorin, wie sich die Acht- bis Zehntklässler mit geometrischen Figuren, Brüchen und Gleichungen auseinandersetzen.

 

Über 80 Mädchen und Jungen stellten sich der internen Mathe-Olympiade der Ganztagsschule Ciervisti. (Foto: Daniela Apel)

 

Freiwillige Teilnahme

Ab Klasse 8 kann jeder Schüler, der sich für Mathematik begeistert, an der Olympiade beteiligen. 36 sind es dieses Mal, wobei die Anzahl der Jungen deutlich höher ausfällt. "Nur fünf Mädchen machen mit", schaut sich Andrea Schulze in der Aula um. Aus den Klassen 5 bis 7 beteiligen sich 49 Nachwuchsknobler. "Entweder hat sie der Mathelehrer geschickt oder sie nehmen auch freiwillig teil", erläutert die Mathelehrerin.

 

Die Schüler lösen allerdings nicht die zentralen Fragen des bundesweiten Wettbewerbs. "Wir entwickeln jedes Jahr eigene", erklärt Andrea Schulze und erzählt von ihrem Kollegen Ingo Klemt. Der Fachschaftsleiter Mathe war ebenfalls maßgeblich an der Zusammenstellung der vielfältigen Knobeleien beteiligt. Die Aufgaben sind dabei jeweils für die Klassenstufen 5 bis 7 sowie 8 bis 10 identisch.

 

Schulsieger gesucht

Bei der Auswertung hingegen wird nach den einzelnen Klassenstufen unterschieden und die drei Bestplatzierten dürfen sich über Urkunden und Sachpreise freuen. Außerdem werden die Schulsieger der Klassen 5 bis 7 sowie 8 bis 10 gekürt. Neben einer Urkunde bekommen diese eine Medaille.

 

"Wer das zweite Mal zu den Schulsiegern gehört, erhält ein T-Shirt mit dem Aufdruck ,Mathematiker des Jahres'", erläutert Andrea Schulze, dass es diese besondere Ehrung in den Stufen Bronze, Silber und Gold gibt. Die Preise, Medaillen, Urkunden und T-Shirts werden vom Förderverein der Schule gesponsert.

 

Bis die Ergebnisse der Olympiade verkündet werden, dauert es jedoch noch etwas. Einige Wochen müssen sich die Teilnehmer da jetzt gedulden. Denn die Auszeichnung der erfolgreichen Mathe-Asse findet zur Vergabe der Halbjahreszeugnisse statt.

 

 

Volksstimme




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