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Baumaßnahme Garitz, Dorfstraße mit Vollsperrung

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Vetter GmbH informiert Sie über eine anstehende Baumaßnahme und die damit verbundenen Änderungen im Busverkehr.

Aufgrund einer Vollsperrung in Garitz, Dorfstraße (K 1779) kommt es im Zeitraum vom 27.08.2026 bis voraussichtlich 02.10.2026 zu folgenden Anpassungen:


• Entfall der Haltestelle: Die Haltestellen Garitz, Kirche können in beiden Fahrtrichtungen nicht bedient werden.
• Ersatzhaltestelle: Ein Ersatzhalt wird beidseitig im Kreuzungsbereich Garitz, Dorfstraße in Richtung Kleinleitzkau eingerichtet.


Bitte planen Sie für den Schulweg gegebenenfalls wenige Minuten mehr Zeit ein.


Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme und um die betreffenden Schüler zu informieren.


Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Dietmar Schoeffel
Verkehrsplanung


baustellen-abi@vetter-bus.de
+49 (0) 3494 / 36 69 - 720
+49 (0) 3494 / 36 69 - 444
www.mein-bus.net
www.facebook.com/vetterverkehrsbetriebe

Wichtige Informationen für Erziehungsberechtigte

 

Verantwortlich für den Schulbesuch sind die Eltern


Die Eltern (Erziehungsberechtigten) sorgen für:


• regelmäßigen Schulbesuch
• pünktliches Erscheinen zum Unterricht
• Arzttermine außerhalb der Unterrichtszeiten
• Die zweckentsprechende Ausstattung (Bereitstellung der Materialien)


Ihr Kind kann nicht zur Schule gehen?


Am ersten Tag bis 8.00 Uhr in der Schule anrufen!
Tel.: 03923/780020 oder per Mail


kontakt@sks-zerbst.bildung-lsa.de


Krankheit


Schriftliche Entschuldigung der Eltern bei der Klassenleiterin/beim Klassenleiter nach Genesung innerhalb von 3 Tagen


(sonst Schulpflichtverletzung!)


Unterrichtsbefreiung aus wichtigem Grund (z.B. Facharzttermin)


Schriftlicher Antrag spätestens 1 Woche vor dem Freistellungstermin!


Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht


Sie haben einen Elternbrief erhalten (per Mail oder in Papierform)


Wir bitten um
• Einhaltung der Termine
• gewissenhaftes und regelmäßiges Lesen der Mails und
• rechtzeitige Rückgabe der Kenntnisnahme bzw. der geforderten Unterlagen.

Meldepflichtige Krankheiten

Aktuelle Infos ...

... auf unserer Moodle-Seite.


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Was steht auf

dem Speiseplan?

 

Gemeinsam bolzen statt gegeneinander: Die Sechstklässler aus vier Zerbster Schulen haben zusammen Fußball gespielt (Von Thomas Kirchner)

Schüler der Sekundarschule Ciervisti, des Gymnasiums Francisceum, der Schule Am Heidetor und der Stötzner-Schule Güterglück kamen zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen.Foto: Thomas Kirchner

 

Am Donnerstag fand in der Turnhalle der Sekundarschule Ciervisti ein besonderes Fußballturnier der 6. Klassen statt. Schüler der Sekundarschule Ciervisti, des Gymnasiums Francisceum, der Schule Am Heidetor und der Stötzner-Schule Güterglück kamen zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Organisiert hatten den Vormittag die Schulsozialarbeiterinnen Janet Gudella und Stephanie Daul.

 

"Das Besondere an diesem Turnier: In jedem Team spielten Schüler aus den verschiedenen teilnehmenden Schulen gemeinsam. So ging es nicht darum, welche Schule gewinnen würde, sondern darum, sich kennenzulernen, gemeinsam als Team zu spielen und gegenseitig füreinander einzustehen", betonte Janet Gudella.

 

Schüler der Sekundarschule Ciervisti, des Gymnasiums Francisceum, der Schule Am Heidetor und der Stötzner-Schule Güterglück kamen zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. (Foto: Thomas Kirchner)

 

So standen vor allem Team- und Fair Play, Respekt und der gemeinsame Spaß im Mittelpunkt. "Die Schüler feuerten sich gegenseitig an, unterstützten ihre Mitspieler und sammelten dabei viele gemeinsame Erfahrungen", freute sich Gudella.

 

Unter dem Motto "Ein Spiel. Viele Menschen. Ein Team!" habe das Turnier eindrucksvoll gezeigt, wie Sport Menschen mit Offenheit, Miteinander, Menschlichkeit und Vielfalt zusammenbringen kann – gemeinsam statt gegeneinander, "heute wichtiger denn je. Und einen Pokal gab es am Ende der Bolzsession natürlich auch, für alle vier Schulen", so die Schulsozialarbeiterin.

 

(Quelle: Volksstimme vom 26. September 2026)

Lizenzen & Quellen
  • fussball_2026.jpg
    Autor: Thomas Kirchner
    Zusätzliche Informationen: Fußballturnier der Zerbster Schulen

Berufsorientierungsmesse an der Sekundarschule Ciervisti: Stadt Zerbst/Anhalt im Gespräch mit Nachwuchskräften

Welche Ausbildung passt zu mir? Wo kann ich ein Praktikum machen? Und welche beruflichen Möglichkeiten gibt es direkt vor der eigenen Haustür? Antworten auf diese und viele weitere Fragen konnten Schülerinnen und Schüler am 1. September 2026 bei der Berufsorientierungsmesse an der Ganztagsschule Ciervisti in Zerbst/Anhalt erhalten.


Von 15:30 bis 18:00 Uhr nutzten zahlreiche Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Eltern die Gelegenheit, sich bei verschiedenen Unternehmen und Einrichtungen aus der Region über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten zu informieren. Auch die Stadt Zerbst/Anhalt war mit einem eigenen Stand vertreten und kam dabei mit vielen Jugendlichen ins Gespräch.

 

Die Stadt Zerbst/Anhalt präsentierte sich kürzlich auf der Berufsfindungsmesse als attraktiver Ausbildungsbetrieb. (Foto: Stadt Zerbst/Anhalt)


Besonders gefragt war das Angebot bei den Klassenstufen 8 bis 10. Für viele Schülerinnen und Schüler rückt damit die Frage nach dem eigenen beruflichen Weg zunehmend in den Mittelpunkt. Ob Ausbildung, Praktikum oder zunächst einmal ein persönlicher Eindruck von verschiedenen Berufsfeldern. Die Messe bot zahlreiche Möglichkeiten, sich unkompliziert zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen. Am Stand der Stadt Zerbst/Anhalt sorgte dabei ein besonderes Angebot für Aufmerksamkeit. Bei einem Quiz rund um die Stadt konnten die Jugendlichen ihr Wissen über Zerbst/Anhalt unter Beweis stellen. Mit Fragen zur Stadtgeschichte, zu bekannten Orten und Besonderheiten der Stadt wurde so mancher zunächst aus Neugier an den Stand gelockt. Die Aussicht auf kleine Belohnungen für die richtigen Antworten tat ihr Übriges. Doch schnell entwickelten sich aus den Quizrunden interessante Gespräche über Ausbildungsmöglichkeiten und Praktika bei der Stadtverwaltung.


Denn die Stadt Zerbst/Anhalt ist nicht nur Arbeitgeber, sondern auch Ausbildungsbetrieb. Eine Ausbildung in der Stadtverwaltung bietet Einblicke in viele unterschiedliche Bereiche und eröffnet vielfältige berufliche Perspektiven im öffentlichen Dienst. Gerade für Jugendliche, die sich für Verwaltung, Organisation und den direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern interessieren, kann dies ein spannender Einstieg ins Berufsleben sein. Wer bei der Berufsorientierungsmesse oder darüber hinaus neugierig geworden ist, sollte deshalb aufmerksam bleiben: Noch im September startet die Ausschreibung für die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung Kommunalverwaltung zum Ausbildungsstart 01.08.2027. Nicht nur interessierte Jugendliche sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz bei der Stadt zu nutzen. Die Bewerbung ist schriftlich, per E-Mail oder online über das Bewerberportal der Stadt Zerbst/Anhalt möglich. Der Ausschreibungstext ist auf der Website der Stadt unter www.stadt- zerbst.de eingestellt.

 

(Quelle: Amtsbote vom 25. September 2026)

 

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Ausbildung vor der Haustür (Von Daniela Apel)

Bei der Berufsorientierungsmesse der Ciervisti-Schule informieren sich Jugendliche über mehr als 60 Ausbildungswege und knüpfen erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern.

 

Die Suche nach den Fachkräften von morgen beginnt immer früher. In der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti trafen Unternehmen auf Jugendliche, die vor der Frage stehen, wie es nach der Schule weitergeht. Dabei wurde deutlich, welche Chancen sich direkt vor der Haustür eröffnen.

 

In der Region gebe es über 60 verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten, verdeutlicht Berufsberaterin Silke Beck, "die Jugendlichen müssen nicht weit weg." Das vielfältige Angebot spiegelt sich deutlich auf der diesjährigen Berufsorientierungsmesse wider. Es ist die fünfte Auflage des erfolgreichen Konzepts, das sich inzwischen zu einem kleinen Selbstläufer entwickelt hat.

 

40 Aussteller beteiligten sich mit mehr als 60 Ausbildungswegen in diesem Jahr an der Berufsorientierungsmesse in der Zerbster Sekundarschule Ciervisti - darunter auch die Bundeswehr. (Fotos: Daniela Apel) 

(Fotos: Daniela Apel)

 

Vielfalt der Ausbildung

40 Aussteller sind in die Ciervisti-Schule gekommen, sämtliche Branchen querbeet vertreten – von Dienstleistungen und Handwerk über Gesundheit, Pflege und Soziales bis hin zu Verwaltung und Forstwirtschaft. Einzelne sind das erste Mal dabei – so wie die Askom Werbung aus Zerbst. "Die zweieinhalb Stunden hier sind mehr wert, als jemanden über eine Jobbörse zu suchen", sagt deren Geschäftsführerin Mandy Baum. "Wir suchen immer Nachwuchs", bemerkt sie. Ausgebildet werden Mediengestalter für Digital- und Printmedien, Schilder- und Lichtreklamehersteller sowie Kauffrauen beziehungsweise Kaufmänner für Medienkommunikation.

 

"Bei uns kannst du alles werden außer Frisör", versucht der Büroleiter der Karriereberatung der Bundeswehr in Wittenberg eine Schülerin von einem Praktikum zu überzeugen. Bei ihnen gebe es nicht nur Soldaten, auch zivile Laufbahnen könnten eingeschlagen werden, erzählt er von 54 verschiedenen Ausbildungsberufen. Das Spektrum reicht vom Koch über die Zahntechnikerin bis zum Fluggerätemechaniker, wie jeder Acht- bis Zehntklässler erfährt, der am Stand halt macht.

 

Das direkte Gespräch mit den potenziellen Nachwuchskräften wissen alle anwesenden Unternehmen, Behörden und Berufsschulzentren zu schätzen. "Das ist die effizienteste Methode", sagt Karolin Rudolph. Mehr als die Hälfte ihrer Praktikanten habe die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt bereits auf solchen Messen rekrutiert, berichtet die Sachbearbeiterin im Bereich Personalentwicklung. Sie wirbt an diesem Nachmittag für den Beruf des Straßenwärters. Immerhin besitzt die Behörde mit der Straßenmeisterei Zerbst einen lokalen Standort.

 

Anlagenmechaniker für Heizung, Sanitär und Klimatechnik hingegen bildet die Firma Heydt Service aus Dessau-Roßlau aus. "Wir versuchen, jedes Jahr zwei Ausbildungsplätze zu vergeben", sagt Luise Kaufmann. Wenn zumindest einer besetzt werden könne, sei das schon schön, gesteht sie mit Blick auf die schwierige Nachwuchssuche. Um auf sich aufmerksam zu machen, haben Luise Kaufmann und ihre Kollegen Keramiktoiletten mitgebracht, an deren Montage sich die Jugendlichen einmal versuchen können.

 

Mit dem Schätzen des Warenwerts eines Einkaufskorbs lenkt das Edeka Center Becker die Aufmerksamkeit auf sich. Es gehört zu den Ausstellern, die bereits zum wiederholten Mal die Chance nutzen, sich zu präsentieren. "Bei uns haben jetzt zwei Azubis begonnen, die letztes Jahr hier bei uns am Stand waren", erzählt die stellvertretende Marktleiterin Michaela Stüber.

 

Bei der Firma Heydt Service aus Dessau-Roßlau gab es Handwerk direkt zum Ausprobieren. (Fotos: Daniela Apel)  Die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt präsentierte sich ebenfalls, sie besitzt in Zerbst einen Standort.  (Fotos: Daniela Apel)

 

Ausprobieren erwünscht

Und während mit Kaffee und Kuchen sowie Gegrilltem ebenfalls für das leibliche Wohl gesorgt wird, schlendern Schüler allein oder mit elterlicher Begleitung über die Berufsorientierungsmesse. Diese erstreckt sich vom Speiseraum über die Aula bis hinaus auf den Schulhof, wo die Gelegenheit besteht, sich mal ans Steuer eines Traktors zu setzen oder in die Einsatzausrüstung der Polizei zu schlüpfen.

 

Die Veranstaltung trägt dazu bei, Schulabgänger in eine passende Ausbildung zu vermitteln. Wer noch unschlüssig ist, kann hier Perspektiven für seine berufliche Zukunft entdecken. Oder auch nach einem Plan B Ausschau halten, wie es Zehntklässlerin Sarah formuliert.

 

Organisiert wird die Messe alljährlich von der Ciervisti-Schule in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.

 

(Quelle: Volksstimme vom 09. September 2026)

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Wirtschaft und Schule verzahnt (Von Thomas Kirchner)

Das sogenannte "4+1"-Modell ist ein freiwilliges Projekt zur Unterrichtsorganisation. Es sieht vier Tage Präsenzunterricht und einen Praxistag vor. Diesen Weg geht jetzt die Ciervisti.

  

Ab dem kommenden Schuljahr geht es bei den Neuntklässlern der Sekundarschule Ciervisti nicht nur um Mathe, Deutsch oder Physik. Die Jugendlichen werden sich bei einem Praxislerntag auch mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen – und das hautnah in verschiedenen Zerbster Unternehmen, was sowohl für die Jugendlichen als auch für die Unternehmer von Vorteil sein dürfte. Doch was ist der genaue Plan?

 

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Jan Riedel (CDU) verwies bei seinem Besuch Mitte März in der Schule immer wieder auf das "4+1" Konzept – vier Unterrichtstage und einen Praxis- oder einen komplett digitalen Lerntag. "Wir müssen aus dem starren Korsett ein Lehrer, ein Fach, eine feste Unterrichtszeit, ein fester Raum, eine feste Gruppe heraus, brauchen flexible Lösungen. Das würde als positiven Nebeneffekt auch eine Entlastung für das Kollegium bedeuten", erklärte der Minister.

 

Berufseinstiegsbegleiter hilft

"In dem Bestreben, diese Schulform dahinzubringen, wo sie eigentlich hingehört, nämlich zu einer Bildungseinrichtung, der engen Verzahnung zwischen Praxiswelt, Wirtschaft und Schule, ist meine Überzeugung, ist dieser Ansatz der Richtige", machte Riedel deutlich. Das dürfte auch die Wirtschaft so sehen. Verlangt sie doch immer wieder, die Schüler mehr auf das Arbeitsleben vorzubereiten und ihnen mehr wirtschaftliche Kompetenz zu vermitteln. Beiden Bitten tragen Schulleiterin der Ciervisti-Sekundarschule Kirsten von Mandel und ihr Kollegium nun Rechnung. Und sie hat dabei ein Ass im Ärmel.

 

Berufseinstiegsbegleiter Michael Dolezal und Schulleiterin Kirsten von Mandel aus der Ciervisti-Schule in Zerbst sehen sich das Berichtsheft an, das die Schüler führen müssen, wie bei einer Berufsausbildung auch.

(Foto: Thomas Kirchner)

 

Bewerbungen schreiben

Ein Luxus, den Ciervisti vorweisen kann, ist Michael Dolezal, der als Berufseinstiegsbegleiter unterwegs ist und einen heißen Draht in die lokale Wirtschaft hat, wie Kirsten von Mandel immer wieder betont. "Er kennt die Unternehmer und Schüler so gut, dass er in vielen Fällen einschätzen kann, in welche Firma welcher Schüler als Azubi passen könnte", erklärte die Schulleiterin. Dies sei ein Pfund, mit dem man wuchern könne.

 

"Gedacht war der Praxislerntag für die 8. und 9. Klassen. Das gestaltet sich allerdings schwierig. Das wären insgesamt mehr als 200 Schüler. So beginnen wir mit den 102 Neuntklässlern – eine Woche Theorie, Bewerbungen, Krankmeldungen, Berichtsheft führen, und in der anderen Woche dann Praxis in einem Unternehmen", erläutert von Mandel.

 

Das Spektrum an Berufsbildern sei breit gefächert, unter anderem Handel, Handwerk, Industrie, Pflege, Küche oder Hausmeister. "Nach einem halben Jahr können die Jugendlichen das Unternehmen wechseln, müssen sich dann dort neu bewerben. Wenn es in einem Unternehmen aber passt, für Schüler und Firma, eine Berufsausbildung in Frage kommt, dann können die betreffenden Jugendlichen das gesamte 9. Schuljahr dort bleiben", macht Michael Dolezal deutlich.

 

Chancen für neue Azubis

"Im Grunde ist das eine Win–Win–Situation. Die Schüler erhalten so Einblicke in verschiedene Berufsbilder, können so einschätzen, welcher Beruf am besten zu ihnen passt. Die Unternehmer wiederum bekommen ein Gefühl dafür, ob der eine oder andere Jugendliche in ihr Unternehmen und ins Team passen würde", ist sich der Berufseinstiegsbegleiter sicher. Die Lackiererei Heinrich und Richter sei beispielsweise eines der ersten Zerbster Unternehmen gewesen, das sofort zugesagt habe. Die beiden Geschäftsführer Michael Heinrich und Fred Richter sehen in dem Praxislerntag eine Chance, unter den Schülern geeignete Azubis für ihren Handwerksbetrieb akquirieren zu können. "Der Praxislerntag läuft über einen längeren Zeitraum. So lernt man sich gegenseitig besser kennen, was bei einem Praktikum kaum möglich ist. Beide Seiten können so ausloten, ob es nicht nur fachlich, sondern auch menschlich passt, was uns sehr wichtig ist", erklärt Michael Heinrich, warum er an diesem Projekt teilnimmt.

 

Teilnahme noch möglich

Unternehmen, die Interesse an einer Teilnahme an dem Projekt haben, die können sich per Mail auch immer noch unter kontakt@sks-zerbst.bildung-lsa.de an die Schule wenden, lassen die beiden wissen.

 

Neben der Lackiererei Heinrich und Richter sind bisher immerhin weitere 35 Unternehmen im Boot. "Es können aber gerne noch mehr werden. Im Handel, rund ums Auto, im Handwerk und in der Verwaltung ist beispielsweise noch jede Menge Luft nach oben", wirbt von Mandel bei den Unternehmern um Teilnahme. Einen wichtigen Punkt, den Dolezal noch ins Spiel bringt, ist die Abbrecherquote bei den Azubis. "Je länger ein Schüler seine Praxislerntage in einem Betrieb absolviert und beide Seiten sich für eine Ausbildung entscheiden, desto geringer dürfte am Ende die Quote sein", betont der Berufseinstiegsbegleiter.

 

(Quelle: Volksstimme vom 10. Juli 2026)

Lizenzen & Quellen
  • kvm_dol.jpg
    Autor: Thomas Kirchner
    Zusätzliche Informationen: 4+1

Das komplette Archiv finden Sie hier.

Bei Busproblemen direkt Email an service@vetter-bus.de!!!

Sehr geehrte Eltern, Betreuer*innen und Schüler*innen,

 

uns ist seit langer Zeit bekannt, dass es im Rahmen der Schülerbeförderung mit dem Busunternehmen VETTER häufig zu massiven Problemen gekommen ist.

 

Bisher haben wir uns als Schule dieser Probleme angenommen, alle Beschwerden in mündlicher und schriftlicher Form gesammelt und an die Verantwortlichen beim Landkreis Anhalt-Bitterfeld weitergeleitet.

 

Auf Initiative des Landkreises fand am 28.11.2022 ein Gespräch mit den Vertretern des Landkreises, der Firma VETTER und der Schulleiterin vom Gymnasium und meiner Person statt.

 

Wir haben als Schulleiterinnen unsere Befindlichkeiten deutlich zum Ausdruck gebracht, wie z. B. Störungen der Funktion der Regio-Card und Probleme mit Anrufbussen.

 

Wir haben die Vertreter des Landkreises und der Firma VETTER gebeten, die veränderten Rahmenbedingungen der Schule durch Lehrermangel, Krankheit, Ausfallstunden und veränderte Abfahrtszeiten neu zu bewerten und gemeinsam mit uns praktikable Lösungen im Sinne der Schüler*innen zu finden. Geplant ist außerdem ein jährliches Treffen im Oktober zum konstruktiven gegenseitigen Austausch.

 

Ab sofort bitten wir alle Nutzer*innen und Eltern/Betreuer bei Problemen mit der Schülerbeförderung eine E-Mail mit Namen des Schülers und Nummer der Buslinie an folgende Adresse zu senden:

 

service@vetter-bus.de

 

Der Empfänger ist das Beschwerdemanagement der Firma VETTER GmbH. Die Mitarbeiter leiten die E-Mail an die für das Problem Verantwortlichen weiter.

 

Mit freundlichem Gruß

K. von Mandel

Schulleiterin




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