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CORONA aktuell

Liebe Schüler, liebe Eltern,

 

aufgrund der aktuellen Corona-Lage gibt es folgende Informationen.


 

  • Ab 1. März 2021 wird der eingeschränkte Regelbetrieb eingerichtet.
  • Sobald in einem Landkreis die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 50 pro 100.000 Einwohner an fünf aufeinander folgenden Schultagen unterschreitet, findet an allen Schulen des jeweiligen Landkreises  ... wieder Regelbetrieb statt.
  • Antworten auf häufige Fragen finden Sie hier.



Am Dienstag, dem 16. März 2021, erreichte uns um 16.15 Uhr folgendes Schreiben des Bildungsministers von Sachsen-Anhalt:

 

"Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter, sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

die Landesregierung hat heute entschieden, dass im Rahmen des einge­schränkten Regelbetriebs an allen weiterführenden Schulen die Präsenz­pflicht für die Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I und der Se­kundarstufe II ab sofort ausgesetzt wird. Eine Anpassung der 10. SARS­ CoV-2-EindV erfolgt zeitnah.

 

 

Das bedeutet, dass dort, wo eingeschränkter Regelbetrieb stattfindet, wird der reguläre Präsenzunterricht in Halbgruppen und unter Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern angeboten, die Teilnahme daran ist je­doch für die Schülerinnen und Schüler nicht verpflichtend. Schülerinnen und Schüler, die nach Entscheidung ihrer Erziehungsberechtigten in der Betreuung zu Hause sind und nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, er­halten für diese Tage Arbeits- und Aufgabenangebote (Hausaufgaben) zur Bearbeitung in der häuslichen Wohnung.

 

 

Die Entscheidung der Erziehungsberechtigten, dass eine Schülerin oder ein Schüler die Schul­pflicht nicht durch die Teilnahme am Präsenzunterricht in der Schule, sondern ausschließlich durch das Erledigen entsprechender Aufgaben zu Hause erfüllt, ist schriftlich anzuzeigen und für die jeweilige Woche verbindlich.

 

 

Diese Erklärung ist erstmals zum Freitag, den 19. März 2021, für die Woche ab Montag, den 22. März 2021, abzugeben. Soweit die Erziehungsberechtigten einer Schülerin oder eines Schülers bereits in den kommenden Tagen von der Aussetzung der Präsenzpflicht Gebrauch machten, ist dies bis spätestens Montag, den 22. März 2021, der Schule schriftlich anzuzei­gen. Sofern eine digitale Übermittlung der Aufgaben zur Bearbeitung in der häuslichen Wohnung nicht möglich ist, sind diese nach Absprache durch die Erziehungsberechtigten in der Schule abzuholen. Ein Anspruch auf Notbetreuung oder Distanzunterricht besteht bei Aussetzung der Präsenzpflicht nicht.

 

 

M. Tullner"

 

 

 

Das bedeutet:

 

  • Die schriftliche Abmeldung vom Präsenzunterricht hat unverzüglich bis spätestens zu den o. g. Terminen beim Klassenlehrer zu erfolgen.
  • Sollte eine schriftliche Abmeldung bzw. Krankmeldung nicht in der Schule vorliegen, entstehen unentschuldigte Fehlzeiten.
  • Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sowie deren Sorgeberechtigten, die über einen Verzicht auf den Präsenzunterricht nachdenken, sollten ggf. von diesen Überlegungen Abstand nehmen.

K. von Mandel

 

Schulleiterin


     

 

 

VERÄNDERTE UNTERRICHTSZEITEN AB DO, 18.03.2021:

Die Hofpausen werden jeweils um 5 min verlängert ...

Mehr Infos auch auf unserer Moodle-Seite .


(Letzte Aktualisierung: 17.03.2021 15:53 Uhr)

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Was steht auf

dem Speiseplan?

 

Schnelltests: Viel Ungewissheit bei den Schulen (Von Sebastian Rose)

Bis Freitag sollten alle Schulen ausreichend Schnelltests für die Schüler haben. An den Zerbster Schulen ist davon wenig zu merken.

 

Eigentlich sollte bereits am 1. März zum Schulneustart jedes Schulkind in ganz Sachsen-Anhalt die Möglichkeit haben, sich zwei Mal in der Woche mit einem Schnelltest auf das Coronavirus zu testen. In den Zerbster Schulen herrscht zurzeit dennoch große Ungewissheit. Wie sieht die Situation in den Schulen aus? Und wie erfolgen die Schnelltests bei den vielen Schulkindern der Region?

 

Auf Nachfrage der Volksstimme beim Gymnasium Francisceum stellt die stellvertretende Schulleiterin Kerstin Görner klar: „Bis jetzt sind keine Schnelltests bei uns angekommen. Es gibt immerhin einen Brief. Die Tests bekommen wir vom Sozialministerium über den Schulträger. Der ist in unserem Fall der Landkreis. Dort wird sich auch um die Verteilung gekümmert. Die grobe Theorie steht im Francisceum zwar, die Praxis in Form der Tests ist jedoch noch nicht angekommen“, erklärt sie am Telefon.

 

Infrastruktur nicht ausreichend

Noch viel stärker kritisiert Kirsten von Mandel, Schulleiterin der Ganztagsschule Ciervisti, die bisherige Infrastruktur rund um die Schnelltests für ihre Schüler: „Eine Ankündigung per Mail gab es bereits. Bis jetzt ist aber noch rein gar nichts passiert. Wir wissen weder wann die Tests kommen, ob wir sie abholen müssen, wer die Schüler testet, wo dies passiert und wie viel Zeit dafür in Anspruch genommen wird“, so von Mandel sichtlich erregt am Telefon.

 

Die Schnelltests für ihr Lehrpersonal musste die Schule sich bisher im Berufsschulzentrum in Bitterfeld abholen, da dies ebenfalls über den Träger, dem Landkreis, organisiert wird.

 

Viele offene Fragen

„Ich kann es mir nicht vorstellen, dass wir schon ab Montag mit den Schnelltests bei den Schülern anfangen werden. Dafür ist noch vielen viel zu ungewiss. Wir haben rund 530 Schüler. Am Montag müsste ziemlich genau die Hälfte davon auf das Coronavirus getestet werden. Wann soll das bitte passieren und wer soll dies durchführen? Wir Lehrer sind dafür nicht geschult.“

 

Weiter weiß sie bis jetzt auch nicht, wie genau die Ergebnisse protokolliert werden sollen und müssen. Immerhin einen kleinen Testlauf in Form der Lehrerselbsttests gibt es schon. „Meine Kollegen und ich testen uns zwei Mal in der Woche. Aber mit der Anzahl der Kinder kann man das nicht vergleichen“, so Kirsten von Mandel weiter. Sie plädiert zudem für ein mobiles Team, welches die Testungen durchführen könne. Allerdings müsse dafür natürlich auch Personal von irgendwo bereitgestellt werden. Dies steht wohl generell nicht zur Verfügung.

 

(Quelle: Volksstimme vom 22. März 2021 - gekürzt)

 

Bau-Präsentation gerät aus dem Lot (Von Thomas Kirchner)

Die Außenstelle der Ciervisti-Schule wird saniert. Landrat Uwe Schulze hat das Vorhaben vorgestellt. Es kam zu hitzigen Diskussionen.


Die Sekundarschule Ciervisti in der Fuhrstraße nutzt das Kasernengebäude des Klosterkomplexes auf der Breite als Außenstelle. Schulträger ist der Landkreis. Der investiert momentan rund 2 Millionen Euro in eine grundhafte Sanierung des Gebäudes. Davon sind etwa 1,6 Millionen Euro Fördermittel zur Verbesserung des Schulinfrastruktur.

 

Eigentlich ein Grund zur Freude. Und deshalb sollte der Termin am Dienstag ein ganz Entspannter werden – abseits von Problemen und Diskussionen um Test- oder Impfzentren, dem Mangel an Impfstoff, Fallzahlen und Sieben-Tage-Inzidenzwerte. Landrat Uwe Schulze hatte zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen, um zu verkünden, dass hier schon bald nicht nur gekleckert, sondern geklotzt wird.

 

Elternvertreter machen ihrem Ärger Luft

Es kam anders. Die positiven Nachrichten, die Schulze verkündete, gerieten in den Hintergrund, denn die anwesenden Elternvertreter Silke Lange und Sven Kirchner nutzen die Gelegenheit, um einige unangenehme Fragen und Fakten auf den Tisch zu legen.

 

Doch der Reihe nach. Neben den Elternvertretern waren unter anderem auch Schulleiterin Kirsten von Mandel, Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD), Projektingenieurin Doris Baumgarten und Bärbel Wohmann, Dezernentin für Bau und Umwelt in der Landkreisverwaltung gekommen.

 

Unterrichtsräume werden geschaffen

Auf der Breite sollen künftig die 9. und 10. Klassen unterrichtet werden. "Es ist eine Komplettsanierung des Kasernenflügels vorgesehen", sagte Schulze. Außerdem sei der Anbau eines Treppenturmes vorgesehen, um das zweite Obergeschoss zu erschließen. "Hier sollen ebenfalls Unterrichtsräume geschaffen werden. Ferner wird das Dach neu gedeckt sowie Fenster und Türen erneuert", führte der Landrat aus.

 

Bereits beauftragt seien die Elektroarbeiten und die Installation der Brandmeldeanlage. "Beide Gewerke haben bereits mit der Ausführung begonnen. Im Ausschreibungsverfahren befinden sich Abbruch- und Rohbauarbeiten, Gerüstbau, Dachdecker-Dachklempnerarbeiten sowie Heizung, Lüftung und Sanitär", erläuterte der Landrat. Es sei vorgesehen, dass im April mit den Arbeiten begonnen wir, vorausgesetzt, dass die Ausschreibungen auch zu einem positiven Ergebnis führen.

 

Von rechts: Landrat Uwe Schulze, Schulleiterin Kirsten von Mandel, Hausmeister Tino Voigt, Bürgermeister Andreas Dittmann sowie die Elternvertreter Silke Lange und Sven Kirchner diskutieren über die Probleme, die die Sanierung des Schulgebäudes mit sich bringt. (Foto: Thomas Kirchner)

 

Verzögerungen durch laufendem Schulbetrieb

"Da im laufenden Schulbetrieb saniert wird, kommt es sicherlich auch zu Verzögerungen. Der Umbau und die Sanierung sollen aber trotzdem bis Dezember 2022 abgeschlossen sein", betonte Schulze. Diese Aussage war es letztlich, die die Elternvertreter auf den Plan rief. Bevor sie ihrem Ärger Luft machten, äußerten auch der Rathauschef und die Schulleiterin Bedenken.

 

"Wir haben im Klausurgebäude ähnliche Erfahrungen gemacht, beispielsweise in Sachen Brandschutz. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich im laufenden Schulbetrieb realisiert werden kann", gab Dittmann zu Bedenken. Es seien immerhin massive Eingriffe in die Strukturen. "Ob da wirklich eine Beschulung stattfinden kann, da dürften zumindest Zweifel angebracht. Vielleicht sollte man vorsorglich und frühzeitig mit der Schulleitung über mögliche Alternativen sprechen", machte Dittmann deutlich.

 

Lösungen sind gefordert

Schulleiterin Kirsten von Mandel erinnerte daran, dass sie schon in er E-Mail auf die möglichen Probleme hingewiesen habe. "Vermutlich werden Klassenräume während der Bauphase nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar sein. Dann brauchen wir Lösungen", sagte von Mandel. "Dann werden wir Lösungen finden", entgegnete der Landrat kurz und knapp.

 

Diese Aussage reichte den Elternvertretern offensichtlich nicht. Sie forderten Langzeitlösungen. "Wir reden hier von Kindern, nicht von Figuren oder Gegenständen, die man wahllos und nach Belieben hin und her schieben kann", warf Silke Lange verärgert ein. Sie möge sich nicht vorstellen, dass die Schüler mal hier und mal da unterrichtet werden.
Offene Fragen zum Zeitplan und zu Alternativen

 

Schulze reagierte pikiert und bat darum, erst einmal seine Ausführungen beenden zu dürfen, bevor in eine Diskussion über Raumprobleme eingestiegen werden kann. Doch das hat die Elternvertreter nicht davon abgehalten einige Minuten später weiter nachzuhaken. "Ob es Alternativen gibt, wo unterrichtet wird, wenn der Zeitplan nicht eingehalten werden kann, denn auch die Schülerzahlen werden steigen", will Sven Kirchner wissen.

 

Wie sich die Schülerzahlen entwickeln, könne sie nicht mit 100-prozentiger Sicherheit sagen. "Das hängt von vielen Faktoren ab, beispielsweise die Anzahl der Wiederholer", so die Schulleiterin. Momentan seien es 529 Schüler. "Das erschlägt uns schon. Derzeit gehen wir von 556 plus X Schülern im kommenden Schuljahr aus, ohne die Rückkehrer vom Gymnasium. Die Zahl von 550 Schülern sollte im Jahr 2025 erreicht werden. Da sind wir also jetzt schon", erklärte von Mandel. Im Übrigen würden auch die Lehrer immer weniger "und neue Kollegen sind nicht in Sicht", so die Schulleiterin.


Platzproblem und Lehrerproblem

Hier hakte dann Sven Kirchner wieder ein. Die Eltern, die er vertrete, hätten kein Verständnis, dass immer nur geredet und nicht gehandelt wird. "Wir sprechen hier über unsere Zukunft, auch die Zukunft unserer Region, nämlich über unsere Kinder. Bei den Schülerzahlen haben wir ein Platzproblem, wir haben ein Lehrerproblem und diese Probleme lösen wir nicht, in dem wir ein paar Räume schick machen", machte er seinen Ärger Luft.

 

"Was in diesem Gebäude passiert ist insofern wichtig, dass es erst einmal den Status quo verbessert, indem die Lernbedingungen und das Raumangebot verbessert werden", versuchte der Rathauschef die hitzige Diskussion etwas abzukühlen. Er verstehe den Ärger der Eltern, jedoch sei die Sanierung des Gebäudes zumindest ein Teil der Lösung. Dittmann erinnerte daran, dass es nicht leicht war, die Sanierung des Kasernengebäudes durch den Kreistag zu bringen. Da habe es die unterschiedlichsten Störmanöver gegeben.

 

Entwicklung der Schülerzahlen im Blick behalten

"Deshalb müssen wir eine zweite Baustelle aufmachen: Die Entwicklung der Schülerzahlen, was das für Ciervisti bedeutet und welche zusätzlichen Möglichkeiten müssen kurzfristig geschaffen werden, um die Klassen unterzubringen", machte Dittmann deutlich. Da helfe nicht, dem Landrat jetzt und hier die Sanierung des Gebäudes vorzuwerfen. "Deshalb werbe ich dafür, dass wir jetzt alle ein paar Atemübungen machen", sagte Dittmann mit einem Augenzwinkern.

 

Dittmann warb dafür, dass Schule, das Land Sachsen-Anhalt und der Landkreis gemeinsam beraten und sich verständigen, um zusätzliche Raumkapazitäten zu schaffen, wo natürlich auch die Entwicklung der Schülerzahlen berücksichtigt werden müsse. "Ich wette das es uns gemeinschaftlich schneller gelingt neue Klassenräume zu schaffen, denn Container kann man beispielsweise bestellen, was bei Lehrkräften nicht möglich ist. Sachsen-Anhalt Bildungsminister hat 1000 Lehrerstellen ausgeschrieben und die Martin-Luther-Universität entlässt etwa 150 Lehrer im Jahr. Dieses Problem ist weitaus schwieriger lösbar", betonte Dittmann.

 

Am Ende hat Landrat Uwe Schulze die Elternvertreter zu einer Zusammenarbeit und Gesprächen eingeladen, um Ideen auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

 

(Quelle: Volksstimme vom 12. März 2021)

Lehrermangel: Werben um Lehrer ... (Von Daniela Apel)

Der Lehrermangel ist auch in Zerbst noch ein Dauerproblem. Die Lage ist zwar entspannter, aber der Bedarf besteht noch immer.

 

In ganz Sachsen-Anhalt mangelt es seit geraumer Zeit an ausreichend Lehrern. Um die Lücken zu schließen, startet das Land regelmäßig neue Ausschreibungsrunden. Nun läuft die nächste, Bewerbungsfrist ist der 14. März. Insgesamt 1000 Stellen sollen bis zum kommenden Schuljahr besetzt werden, wie aus der Pressemitteilung des Bildungsministeriums hervorgeht. Das erste Mal unterstützen sogar Personalberatungsagenturen bei der Lehrergewinnung – gezielt sollen diese auch im Ausland und nach Seiteneinsteigern suchen.

 

Fast alle Schulen in Zerbst in Stellenliste

In der konkreten Stellenliste finden sich fast alle Schulen der Einheitsgemeinde Zerbst wieder. Für die Sekundarschule Ciervisti werden gleich vier Lehrer gesucht und zwar für die Fächer Biologie oder Chemie, Geografie, Französisch und Sport. "Hoffentlich sind sie erfolgreich", sagt Kirsten von Mandel. Denn während die Schülerzahlen steigen, nimmt die Zahl der Lehrer unter anderem dadurch ab, dass einzelne in den Ruhestand wechseln.

 

"Tatsächlich könnten wir acht Lehrer gebrauchen", konstatiert die Schulleiterin beim Blick auf die mehr als 200 offenen Stunden und die 546 Schüler, die voraussichtlich ab September Ciervisti besuchen. "So viele waren eigentlich erst für das Jahr 2025 prognostiziert",sagt Kirsten von Mandel. Sie erzählt, dass es fünf neue fünfte Klassen geben wird – ein Umstand, der noch für eine andere Herausforderung sorgt.

 

Nicht ausreichend Lehrräume

"Da kriegen wir ein richtiges Platzproblem", sagt Kirsten von Mandel. Schon jetzt gibt es am Schulstandort in der Fuhrstraße nicht ausreichend Räume, weshalb der Landkreis Anhalt-Bitterfeld als Träger der Bildungseinrichtung zusätzliche Räume im Gebäudekomplex des einstigen Frauenklosters an der Breite angemietet hat.

 

Im dortigen Kasernenflügel haben inzwischen Sanierungs- und Umbauarbeiten begonnen, um künftig ebenfalls die zweite obere Etage neben den beiden unteren Geschossen nutzen zu können. Allerdings soll die Maßnahme nach jetzigem Stand erst Ende 2022 abgeschlossen sein. Kirsten von Mandel zweifelt, dass der Zeitplan eingehalten wird.
Digitalisierung noch zu unterentwickelt

 

Mit Skepsis betrachtet sie ebenfalls die jetzige Stellenausschreibung. "Ob wir so attraktiv als Standort sind?", fragt sie sich und meint damit nicht die Region an sich. Vielmehr spielt sie auf die Digitalisierung an: "Da sind wir noch im Wald unterwegs. Das ist traurig."

 

Dass das Land jede Möglichkeit zur Anwerbung von Lehrern nutzt, begrüßt Kirsten von Mandel. Um die Stundentafel nicht einkürzen zu müssen, ist pädagogische Verstärkung notwendig. Dringend bräuchten sie einen Sportlehrer, betont die Schulleiterin. Als Überbrückung für das zweite Halbjahr hätten sie nun vorerst einen bekommen. Sie hofft, denjenigen vielleicht vom Bleiben überzeugen zu können. Auch Seiteneinsteiger sind in Ciervisti willkommen. "Da hatten wir bislang Glück", sagt Kirsten von Mandel.

 

(Quelle: Volksstimme vom 20. Februar 2021 - gekürzt)

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