Das Jahr 2024 im Rückblick
Februar 2024
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03.02.24 |
Spannender Blick in die Zukunft (Von Daniela Apel)
Die Zerbster Ganztagsschule Ciervisti lud Viertklässler erstmals zu einem Tag der offenen Tür ein. Das Reinschnuppern in neue Fächer täuschte allerdings nicht über ein nach wie vor bestehendes Problem hinweg: den Lehrermangel.
Mit feurigen Experimenten, kreativen Erinnerungen und klangvollen Rhythmen sorgte die Zerbster Ganztagsschule Ciervisti jetzt für Begeisterung bei knapp 100 Viertklässlern. Der mit ebenso vielfältigen wie verblüffenden Eindrücken gespickte Tag der offenen Tür verhehlte jedoch nicht, dass es trotz des engagierten Einsatzes der Lehrer nach wie vor an ausreichend Pädagogen mangelt. Schulleiterin Kirsten von Mandel begrüßte die Neun- und Zehnjährigen zunächst in der Aula, bevor sechs verschiedene Stationen auf sie warteten. Noch besuchen die Mädchen und Jungen die einzelnen Grundschulen in Zerbst, Lindau, Steutz und Walternienburg. Doch das erste Halbjahr ist mit der gestrigen Zeugnisausgabe rum. Bald schon steht ein aufregender Wechsel bevor – entweder an das Gymnasium oder eben an die Sekundarschule. Die endgültige Entscheidung über die weitere Schullaufbahn muss in Kürze getroffen werden.
Angespannte Situation
Kommentar: Schule könnte so toll sein (Daniela Apel über Wunsch und Wirklichkeit)
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Volksstimme |
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03.02.24 |
Junge Tischtennis-Spieler wetteifern um Punkte (Von Daniela Apel)
Um Landesmeister-Titel und den Einzug ins Bundesfinale ging es jetzt in Zerbst.
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Volksstimme |
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07.02.24 |
Schüler setzen sich mit Gewalt auseinander: Über eine besonderes Projekt an der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti (Leserbrief von Janet Gudella und Stephanie Daul)
Auch in diesem Schuljahr wurde das Projekt "Gewaltprävention und Wertevermittlung im Schulalltag" an Projekttagen im Januar für die Klassen 6a bis 6d in der Ganztagsschule Ciervisti durchgeführt. Oliver Hofmann aus Dessau führte das Projekt in unserer Schule souverän und wie gewohnt überaus zufriedenstellend für Schüler und Lehrer durch.
Organisiert wurde das wertvolle Projekt von den Schulsozialarbeiterinnen Janet Gudella und Stephanie Daul in Absprache mit dem Arbeitskreis "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Ziele des Projekts waren beispielsweise die Steigerung des Selbstbewusstseins, Verbesserung des sozialen Umgangs miteinander und eine freundliche Kommunikation. Die Vermittlung angemessener Konfliktlösungsstrategien und die Thematik Körpersprache standen während des Projekts im Fokus. Weiterhin spielte die Auseinandersetzung mit Gewalt, Grenzsetzung, Respekt, Offenheit und Toleranz eine übergeordnete Rolle.
Die Schüler nahmen das Projekt sehr gut an und arbeiteten aktiv mit. Sie reagierten auf den Wechsel zwischen theoretischen und praktischen Einheiten aus dem Bereich der Selbstverteidigung (WingTsung) positiv.
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Volksstimme |
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21.02.24 |
Leute heute: Junge Rechenkünstler freuen sich über Medaillen (Von Daniela Apel)
Kopfrechnen und logisches Denken liegt manch Ciervisti-Schüler besonders.
Mathe liegt wahrlich nicht jedem. Doch es gibt sie – die begeisterten Zahlenfans, denen es Spaß macht, knifflige Aufgaben zu lösen, und das ganz ohne Taschenrechner, nur mit Köpfchen. An der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti wurden die Besten von ihnen jetzt geehrt. Gemeinsam mit ihrem Mathekollegen Ingo Klemt nahm Andrea Schulze die Auszeichnung der Rechenkünstler 2024 vor.
(Foto: Daniela Apel)
Die besondere Auszeichnung "Mathematiker des Jahres", die diejenigen bekommen, die bereits wiederholt zu den Schulsiegern gehören, erhielten Raphael Genski in Gold und Johannes Demke in Silber. Die ausgereichten Preise, Medaillen, Urkunden und T-Shirts sponserte wieder der Förderverein der Schule, der durch Lehrerin Anne Handrich vertreten war.
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Volksstimme |
Mai 2024
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07.05.24 |
Zehntklässler feiern letzten Schultag: Schulabgänger der Ciervisti-Schule gestalten buntes Abschiedsprogramm (Von Petra Wiese)
Leicht getrübt begann der letzte Schultag der Ciervisti-Schüler mit dem Besuch der Polizei. In der Nacht vor diesem Höhepunkt wurde die Fassade und die Treppe mit Marker beschmiert. Die Taten stießen auf Ablehnung und Unverständnis bei den Schülern und Lehrern. Trotz alledem wollten sich die Schüler ihren letzten Schultag nicht nehmen lassen und feierten gemeinsam mit ihren Mitschülern der Klassen 5 bis 10.
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Volksstimme |
Juni 2024
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08.06.24 |
Wenn Laufen den Geldbeutel füllt: Wie die 6a der Ciervisti-Schule mal eben fast 800 Euro zusammentrug (Von Daniela Apel)
Unter dem Motto "Schule kunterbunt – Gemeinsam sind wir stark" fand vor Kurzem im Jahn-Stadion ein integrativer Spendenlauf statt. Es war die vierte Auflage der Veranstaltung, die die Zerbster Ganztagsschule Ciervisti seit 2016 alle zwei Jahre im Rahmen ihres Titels "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" durchführt. Auch diesmal wieder mit eingeladen waren die Zerbster Förderschule Am Heidetor und die Förderschule aus Güterglück. So gingen über 260 Mädchen und Jungen an den Start, um zusammen ein sportliches Zeichen für Toleranz und Respekt sowie gegen Gewalt, Mobbing und Diskriminierung zu setzen. Eine Aktion, die es lohnt, zu unterstützen. Das fand Stadtwerke-Chef Jürgen Konratt. Konkret unterstützte das kommunale Unternehmen die 6a der Ciervisti-Schule. Denn im Vorfeld suchen sich die jungen Läufer stets Sponsoren, die pro absolvierter 400-Meter-Runde einen vorab vereinbarten Betrag spenden.
Den sprichwörtlichen Löwenanteil an der erlaufenen Summe hatte Phillip, der beachtliche 15 Runden bewältigte. Immerhin auf jeweils zehn kamen Lilly und Michel, die zusätzlich noch eigene Sponsoren hatten. Dass letztlich allein die 6a einen Betrag von stolzen 789 Euro erlief, ist auch dem Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann zu verdanken, der ebenfalls aktiv für die Klasse an der Veranstaltung teilnahm und mit seinen zwölf Runden 120 Euro beisteuerte.
Der Erlös der 6a fließt wie der der anderen Klassen in die Gemeinschaftskasse der Schule. Verwendet wird das Geld, um Projekte ganz im Motto-Sinn des Spendenlaufs für die Schüler zu realisieren.
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Volksstimme |
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19.06.24
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Digitale Zeitreise durchs Schloss: Siebtklässler der Zerbster Ciervisti-Schule tauchen mittels Smartphone in die Vergangenheit ein – ein erlebnisreiches Geschichtsprojekt, das jeder selbst ausprobieren kann. (Von Daniela Apel)
Geschichtsunterricht, der muss nicht staubtrocken sein. Das beweist Steffen Jindra. Er unterrichtet das Fach an der Ganztagsschule Ciervisti und nahm die Siebtklässler jetzt mit auf eine digitale Reise in die Vergangenheit, und das an einem authentischen Ort: dem erhaltenen Ostflügel des Zerbster Schlosses. Denn wo ließen sich die Themen "Absolutismus und Barock" schon besser vermitteln als in der einstigen Fürstenresidenz, womit die Historie zugleich einen lokalen Bezug hat?
Allerdings bekamen die Schüler die Fakten nicht über eine Führung vermittelt. Die Mädchen und Jungen mussten sich die Informationen selbst erarbeiten, indem sie mittels Smartphone Aufgaben lösten, die sie vom untersten Keller bis ins zweite Obergeschoss des Schlosstraktes führten. "Sie sollen ihre Handys mal sinnbringend anwenden", meinte Steffen Jindra. So hatte er ein Projekt konzipiert, das auf mehreren Apps basiert.
Actionbound heißt eine der Anwendungen, der sich Steffen Jindra bediente. Mit dieser App kreierte er eine Art digitale Schnitzeljagd, bei der die Siebtklässler Objekte und Orte finden, Fragen beantworten sowie Fakten zusammentragen und dokumentieren müssen. Zugleich band er die für das Schloss vorhandene Hearonymus-App ein. Mit diesem Audio-Guide können Besucher den Ostflügel eigenständig erkunden, wobei sie an einzelnen Punkten Erläuterungen zu dem Barockbau, seinen früheren Bewohnern oder auch Ausstellungsstücken erhalten.
Nicht zuletzt nutzte der Geschichtslehrer Augmented Reality, eine 3D-Visualisierung, die seit dieser Saison die fast komplett zerstörte Fürstenresidenz wieder auferstehen lässt. Zumindest im Bild nimmt das komplette Schloss wieder Gestalt an. Auch drei Räume im Inneren des Ostflügels – das Hauptaudienzzimmer, das Blaue Kabinett und das Schreibkabinett – sind auf diese Weise in ihrem ursprünglichen Aussehen zu erleben. Benötigt werden nur ein Handy und ein QR-Code und schon lassen sich die optischen Rekonstruktionen sogar fotografieren.
In Gruppen aufgeteilt tauchten die beiden siebten Klassen so an zwei Vormittagen in die Vergangenheit ein – befassten sich mit den Schlossherren sowie der Errichtung und Nutzung sowie Zerstörung und Rettung des Barockbaus – eine Zeitreise, die jeder, der sich die genannten Apps herunterlädt, übrigens selbst antreten kann.
Unterstützt wurden die Schüler und Steffen Jindra von Mitgliedern des Fördervereins Schloss Zerbst. Aber auch Pfarrer Albrecht Lindemann konnte für das Projekt gewonnen werden, war die Bartholomäikirche, in der die Fürstensärge ruhen, doch eine weitere Station genauso wie die Stadthalle – hier in der ehemaligen Reithalle empfing Dagmar Kluge von der Stadtverwaltung die Schüler.
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Volksstimme |
September 2024
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28.09.24 bzw. 12.10.24 |
Ciervisti bietet besondere Nachhilfe an - Rotary Club Zerbst unterstützt erneut Lernpatenschaften an der Ganztagsschule (Von Daniela Apel)
"Ich möchte gern helfen", sagt Fiona-Marie Heinze. "Und der Vorteil ist, man wiederholt den Stoff selbst nochmal. Das ist eine gute Vorbereitung für die Prüfungen", ergänzt die Zehntklässlerin. Deshalb übernimmt sie nun erneut eine Lernpatenschaft. Laura Schulze aus der Fünften ist in diesem Schuljahr ihr Schützling.
Wenn Jugendliche Gleichaltrigen oder Jüngeren Nachhilfe erteilen, profitieren beide Seiten von dem Engagement, das bereits seit 2008 an der Zerbster Ganztagsschule Ciervisti mit Unterstützung des Rotary-Clubs praktiziert wird. "Schüler helfen Schülern" heißt das Projekt, das Dietrich Landmann mit initiiert hat und seither begleitet – diesmal erneut in der Funktion des amtierenden Clubpräsidenten.
Vertrag regelt die Details Jede Woche, und zwar immer dienstags in der sechsten Stunde treffen sich die Schüler, um gemeinsam Gleichungen zu lösen, Vokabeln zu pauken oder Themen zu vertiefen. Aus den Klassen 7, 8 und 10 sind die jungen Nachhilfelehrer, ihre Schützlinge fast alle aus Klasse 5. Insgesamt zwölf Lernpatenschaften sind es bislang, nach den bevorstehenden Herbstferien könnten noch zwei dazukommen, bemerkt Lehrerin Heike Koch. Sie betreut seit 2023 das Projekt zur Lernförderung, bei dem ganz nebenbei auch soziale Kompetenzen geschult werden.
Jede Nachhilfestunde vergütet der Rotary Club mit jeweils 5 Euro. Das ist in den Verträgen festgehalten, die genau regeln, wozu sich die Nachwuchslehrer verpflichten. Die Unterzeichnung fand jetzt zum offiziellen Auftakt der inzwischen 17. Runde des außerunterrichtlichen Angebotes statt, für das Dietrich Landmann den Teilnehmern viel Erfolg wünschte. Ein Mutmacherlied gab es derweil von der Klasse 5a, die ein kurzes musikalisches Programm gestaltete.
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Volksstimme bzw. General-Anzeiger |



